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Eishockey: Ex-Bundestrainer Krupp in Hall of Fame aufgenommen

erstellt am 21.05.2017 um 12:30 Uhr
aktualisiert am 18.06.2018 um 23:05 Uhr | x gelesen
Dem früheren Eishockey-Bundestrainer und Deutschlands erstem Stanley-Cup-Sieger Uwe Krupp wurden große Ehren zuteil.
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Krupp in Hall of Fame des Weltverbandes IIHF aufgenommen Krupp in Hall of Fame des Weltverbandes IIHF aufgenommen
Krupp in Hall of Fame des Weltverbandes IIHF aufgenommen
© 2017 SID

Dem früheren Eishockey-Bundestrainer und Deutschlands erstem Stanley-Cup-Sieger Uwe Krupp wurden große Ehren zuteil. Gemeinsam mit sieben weiteren Größen des Kufensports wurde der 51-Jährige am Sonntag vor dem WM-Endspiel in Köln offiziell in die Hall of Fame des Weltverbandes IIHF aufgenommen. Krupp ist damit das 13. deutsche Mitglied der Ruhmeshalle.

"Ich hatte sehr viel Glück. Die Leute um mich herum haben mir den Weg geebnet", sagte Krupp bei der Aufnahmezeremonie im Kölner Sport-und Olympiamuseum: "Ich bin von dieser Auszeichnung etwas überwältigt. Das ist einfach ein Riesending." Vor Krupp waren unter anderem der frühere Bundestrainer Xaver Unsinn und DEB-Rekordtorschütze Erich Kühnhackl mit dieser Ehrung bedacht worden.

Krupp feierte seinen größten Erfolg im Jahre 1996, als er mit Colorado Avalanche in der Finalserie der Profiliga NHL gegen die Florida Panthers den Stanley Cup gewann und in Spiel vier in der dritten Verlängerung den entscheidenden 1:0-Siegtreffer erzielte.

Als Spieler hatte Krupp in 810 NHL-Partien für die Buffalo Sabres, die New York Islanders, die Québec Nordiques, die später nach Denver/Colorado umgezogen waren, und die Red Wings auf dem Eis gestanden. Er kam auf 310 Scorerpunkte.

Nach der aktiven Karriere betreute Krupp von 2005 bis 2011 die deutsche Nationalmannschaft und führte sie zu Platz vier bei der Heim-WM 2010. Anschließend kehrte er in seine Geburtsstadt Köln zurück und trainierte bis 2014 die Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Zwei Monate nach seiner Freistellung im Oktober 2014 heuerte bei den Eisbären Berlin an, für die er bis heute an der Bande steht.

Köln (SID)
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