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Eishockey-WM: Sturm nominiert Mannheimer Wolf nach

erstellt am 10.05.2017 um 10:30 Uhr
aktualisiert am 25.05.2018 um 05:15 Uhr | x gelesen
Nach dem Ausfall des NHL-Stürmers Tobias Rieder und Patrick Hagers Sperre nominiert Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm David Wolf (Mannheim) nach.
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David Wolf ist für die Eishockey-WM nachnominiert worden David Wolf ist für die Eishockey-WM nachnominiert worden
David Wolf ist für die Eishockey-WM nachnominiert worden
© 2017 SID

Nach dem Ausfall des NHL-Stürmers Tobias Rieder und der Sperre des Doppeltorschützen Patrick Hager nominiert Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm den Mannheimer David Wolf bei der Heim-WM nach. Das kündigte der Chefcoach des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am Mittwoch vor dem Schlüsselspiel gegen die Slowakei (20.15 Uhr/Sport1) an. "Die nächsten Spiele sind einfach zu wichtig, um noch mehr zu spekulieren", sagte Sturm nach dem Vormittagstraining.

Damit bleiben nur noch zwei Plätze im WM-Aufgebot für mögliche Verstärkungen aus der NHL frei - für einen Feldspieler und für einen Torwart. Sollten in der Nacht zum Donnerstag im Viertelfinale um den Stanley Cup zwei Feldspieler ausscheiden und für die WM frei werden, müsste sich Sturm entscheiden. Infrage kommen Jungstar Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Verteidiger Korbinian Holzer (Anaheim Ducks), Torhüter Philipp Grubauer (Washington Capitals) und Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl (Pittsburgh Penguins). Im entscheidenden siebten Spiel stehen sich Draisaitl und Holzer sowie Grubauer und Kühnhackl direkt gegenüber.

Abwehrspieler Konrad Abeltshauser begrüßte Wolfs Nachnominierung. "Er bringt Härte rein", sagte der Münchner, "er ist eine gute Verstärkung, können jeden Mann gebrauchen." Für den 27 Jahre alten Angreifer ist es die erste WM. Der Mannheimer, der 2015 vier NHL-Spiele für die Calgary Flames bestritt, stand bereits bei den Olympia-Qualifikationen 2013 und 2016 für die Nationalmannschaft auf dem Eis.

Für Rieder ist die WM nach einem Syndesmoseriss im rechten Fuß bereits beendet. Hager war vom Weltverband IIHF nach seiner Matchstrafe wegen eines Schlittschuhtritts von hinten in die Beine des russischen Kapitäns Sergej Mosjakin für zwei Spiele gesperrt worden. Sturm empfand die Strafe als zu hart. "Ich war ein bisschen überrascht", sagte der Bundestrainer: "Es sind nur noch vier Spiele, da sind zwei Spiele schon heftig."

Köln (SID)
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