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Eishockey-WM: Hager nach Matchstrafe für zwei WM-Spiele gesperrt

erstellt am 09.05.2017 um 20:28 Uhr
aktualisiert am 23.06.2018 um 16:00 Uhr | x gelesen
Patrick Hager ist nach seiner Matchstrafe aus dem WM-Spiel gegen Russland von der Disziplinarkommission des IIHF für zwei Partien gesperrt worden.
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Patrick Hager muss zwei Spiele pausieren Patrick Hager muss zwei Spiele pausieren
Patrick Hager muss zwei Spiele pausieren
© 2017 SID

Eishockey-Nationalspieler Patrick Hager ist nach seiner Matchstrafe aus dem WM-Spiel gegen Russland von der Disziplinarkommission des Weltverbandes IIHF für zwei Partien gesperrt worden. Dies gab der Deutsche Eishockey-Bund in einer Pressemitteilung am Dienstagabend bekannt. Damit fehlt der Stürmer der Kölner Haie sowohl am Mittwoch im Vorrundenspiel gegen die Slowakei als auch zwei Tage später gegen Dänemark (beide 20.15 Uhr/Sport1).

Zuvor hatte sich Hager nach seiner Hinausstellung beim 3:6 gegen die Russen verteidigt. "Es war keine Absicht, es war ein bisschen unglücklich", sagte der Stürmer der Kölner Haie nach dem Training am Dienstag, "meine Spielweise ist hart und oft an der Grenze, aber ich will niemanden verletzen."

Nach einem Schlittschuhtritt in die Beine des russischen Kapitäns Sergej Mosjakin, der mit dem Hinterkopf auf das Eis knallte, war Hager mit einer Matchstrafe belegt worden. Sie zieht eine automatische Sperre nach sich.

"Ich muss intelligenter in den Zweikampf gehen", gab Hager zu. Bundestrainer Marco Sturm hatte den Kölner scharf kritisiert: "Er muss sich besser benehmen." Er habe kurz mit ihm geredet, berichtete der Coach am Dienstag, "es war nicht mit Absicht". Dennoch schmerze der Ausfall. "Ihn kann man momentan nicht ersetzen", sagte Sturm: "Er ist unser bester Bullyspieler."

Hager selbst wollte "das Thema nicht heißer kochen, als es ist". Er habe sich weder als Siegtorschütze beim 2:1-Traumstart gegen die USA als "der gefeierte Held, noch jetzt als der große Trottel gefühlt", sagte er trotzig nach dem Training am Dienstag zu den Journalisten: "Das ist das, was ihr daraus macht. Wir versuchen, uns auf unseren Job zu konzentrieren."

Köln (SID)
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