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DEB-Team setzt auf Torwart Grubauer: "Spiel sieben"

erstellt am 14.05.2017 um 12:41 Uhr
aktualisiert am 20.06.2018 um 15:15 Uhr | x gelesen
Im Vorrundenfinale der Heim-WM setzt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft auf NHL-Torhüter Philipp Grubauer.
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Grubauer ist der DEB-Hoffnungsträger Grubauer ist der DEB-Hoffnungsträger
Grubauer ist der DEB-Hoffnungsträger
© 2017 SID

Im Vorrundenfinale der Heim-WM setzt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft auf NHL-Torhüter Philipp Grubauer. Der 25-Jährige von den Washington Capitals, der am Samstag aus den USA eingetroffen war, absolvierte am Sonntag sein erstes Training in Köln und soll am Dienstag (20.15 Uhr/Sport) gegen Lettland den Sieg festhalten. "Natürlich ist es ein Endspiel oder Spiel sieben", sagte Grubauer. Das deutsche Team muss gewinnen, um ins Viertelfinale einzuziehen.

Besondere Verantwortung lastet auf dem NHL-Goalie, der den angeschlagenen Thomas Greiss ersetzt, und auf Jungstar Leon Draisaitl, der bereits am Samstagabend beim 4:1 gegen Italien auf dem Eis stand. "Aber es ist immer noch ein Mannschaftssport. Es ist nicht Leon alleine, oder ich alleine", sagte Grubauer, "oder nur die NHL-Spieler. Wir müssen als Mannschaft die Leistung bringen. Wenn wir unser Spiel spielen, wird's schon."

Grubauer hat gute Erfahrungen mit Lettland gemacht. Bei der erfolgreichen Olympia-Qualifikation im September in Riga stand er beim entscheidenden 3:2 gegen den Gastgeber im Tor und half mit, das Ticket für Pyeongchang 2018 zu lösen. "Natürlich schaut man zurück, aber die Karten werden neu gemischt", sagte der gebürtige Rosenheimer.

Die Heim-WM hatte Grubauer bislang nur aus der Ferne verfolgt. Während er mit Washington in den NHL-Play-offs spielte, blieb selten Zeit, auf die deutsche Mannschaft zu schauen. "Das Russland-Spiel habe ich zehn Minuten auf dem Computer verfolgt, das war das Meiste, was ich gesehen habe", erzählte er. Mit den Capitals scheiterte er im siebten Viertelfinale an Titelverteidiger Pittsburgh Penguins, dabei kam er als zweiter Torwart hinter dem Kanadier Braden Holtby nur ein Drittel lang zum Einsatz.

Nach der WM kehrt er nach Washington zurück, um sich wegen einer Oberkörperverletzung operieren zu lassen. Dadurch werde er aber nicht behindert, betonte Grubauer, "es ist nur ein kleiner Eingriff."

Köln (SID)
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