Dienstag, 19. Juni 2018
Lade Login-Box.

"Kein Zuckerschlecken": Washington geht in NHL-Finale in Führung

erstellt am 11.06.2018 um 12:16 Uhr
aktualisiert am 19.06.2018 um 06:50 Uhr | x gelesen
Die Washington Capitals sind im Finale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL erstmals in Führung gegangen.
Textgröße
Drucken
Jewgeni Kusnezow jubelt nach seinem Treffer Jewgeni Kusnezow jubelt nach seinem Treffer
Jewgeni Kusnezow jubelt nach seinem Treffer
© 2018 SID

Die Washington Capitals sind im Finale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL erstmals in Führung gegangen. Das Team um Superstar Alexander Owetschkin und den deutschen Nationaltorhüter Philipp Grubauer gewann gegen die Vegas Golden Knights Spiel drei mit 3:1 (0:0, 2:0, 1:1) und braucht beim Stand von 2:1 noch zwei Erfolge zum ersten Stanley-Cup-Sieg der Vereinsgeschichte.

Owetschkin (22.), Play-off-Topscorer Jewgeni Kusnezow (33.) sowie Devante Smith-Pelly (54.) trafen für die Gastgeber, die ihren ersten Heimsieg in einem NHL-Finale überhaupt feierten. 1998 hatten sie in der Endspielserie 0:4 gegen die Detroit Red Wings verloren. Für den NHL-Neuling aus Las Vegas traf Tomas Nosek (44.).

"Es war ein hartes Stück Arbeit und kein Zuckerschlecken. Jede Situation war hart erkämpft. Wir haben dann glücklicherweise noch das 3:1 gemacht", sagte Grubauer, der nicht zum Einsatz kam, dem SID: "Unser System ist in der neutralen Zone sehr gut, und wir haben ein gute Kontrolle in der eigenen Zone."

Der 26-Jährige aus Rosenheim könnte der vierte deutsche Stanley-Cup-Sieger nach Uwe Krupp (1996), Dennis Seidenberg (2011) und Tom Kühnhackl (2016 und 2017) werden. "Wir lassen uns nicht aus dem Tritt bringen, egal was passiert", sagte Grubauer: "Wir gehen immer wieder voll drauf und geben ihnen keine Zeit. Dann spielen sie Fehlpässe."

Matchwinner für die Capitals war Kusnezow, der vor seinem Tor zudem das 1:0 vorbereitete. In den Play-offs kommt der Center nun insgesamt auf 27 Scorerpunkte (12 Tore, 15 Assists), Owetschkin liegt in der Statistik auf Platz zwei (14/11). Hinter dem Einsatz von Kusnezow hatte vor der Begegnung noch ein Fragezeichen gestanden. In Partie zwei konnte er nach einem Check im ersten Drittel nicht weiterspielen.

Washington (SID)
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!