ERC Ingolstadt gegen Eisbären Berlin - DEL
James Sheppard von den Eisbären Berlin und Ville Koistinen vom ERC Ingolstadt (rechts) in Aktion während des Spiels zwischen dem ERC Ingolstadt und den Eisbären Berlin am 12.01.2018 in Ingolstadt.
Jan-Philipp Burmann (City-Press GbR)
Ingolstadt

 

Sportdirektor Larry Mitchell sagte: „Wir wussten, dass viele Klubs für ihn Angebote eingereicht hatten. Es freut uns außerordentlich, dass er sich für uns entschieden hat und auch in den kommenden zwei Spielzeiten für den ERC Ingolstadt aufläuft.“  

Mitchell hatte Koistinen zwischen den Jahren zu den Panthern gelotst. „Seine Stärken liegen im Spielaufbau und im Powerplay“, sagte der ERC-Sportdirektor über den 181 Zentimeter großen und 88 Kilogramm schweren Finnen. „Ville läuft gut Schlittschuh und hat einen harten Schuss. Womit er mich überraschte: Er fährt, wenn er gereizt wird, auch gute open-ice-Körperchecks.“  Koistinen entpuppte sich gleich als absolute Verstärkung. Mit 16 Punkten in 15 Spielen verhalf der Offensivverteidiger dem ERC auf den vierten Tabellenplatz. In fünf Play-off-Spielen, in denen der 35-jährige durchschnittlich üppige 30 Minuten Eiszeit nahm, punktete er sechsmal.  

Die Fans feierten Koistinen nach manchem Spiel und auf der Saisonabschlussfeier mit lauten Sprechchören. Mitchell sagte: „Unsere Fans, die Organisation und das Umfeld haben Ville überzeugt, dass der ERC der richtige Klub für seine Zukunft ist.“  

Koistinen erklärte: „Ich habe mich entschieden, weiter für den ERC zu spielen. Der Klub hat mich von Tag eins an ausgezeichnet behandelt und dazu ist das Team eine tolle Gruppe. Mir fiel die Entscheidung für Ingolstadt und seine Fans ziemlich leicht. Ich mag es, wie Sportdirektor Larry Mitchell auf vertrauensvolle Art und Weise seiner Arbeit nachgeht. Ich weiß es auch zu schätzen, wie uns Trainer Doug Shedden im Training in der Saturn Arena in die Allerwertesten tritt. Wir haben voreinander großen Respekt.“  

Der Verteidiger verfügt über die Erfahrung aus den Top-Ligen in Nordamerika, Russland, Schweden und der Schweiz. Mit dem finnischen Nationalteam gewann er zwei Medaillen bei Weltmeisterschaften. „Ville ist bei seinen Mitspielern für seine Leistungen auf dem Eis hoch angesehen und kommt mit seiner Art auch gut an“, sagte Mitchell. „Mit seiner Zusage haben wir einen zentralen Baustein unserer Kaderplanung besetzt.“