Schwerstarbeit: Mannheims David Wolf im Zwiegespräch mit einem Linienrichter.
Schwerstarbeit: Mannheims David Wolf im Zwiegespräch mit einem Linienrichter.
Anspach/dpa
Ingolstadt
Die wichtigsten Änderungen im Überblick.
  • Schiedsrichter: Statt mit drei (Daniel Piechaczek, Gordon Schukies, André Schrader) geht die DEL mit sieben Profi-Schiedsrichtern in die neue Saison. Zwei Referees wurden aus dem Ausland verpflichtet: der Amerikaner Andrew Howard und der Finne Aleksi Rantala, der das Olympiafinale von Pyeongchang/Südkorea pfiff. Die Riege komplettieren Marc Iwert und Lasse Kopitz.
 
  • U23-Regel: Jeder Klub muss einen U23-Spieler aufstellen, wenn er mit dem Maximalaufgebot von sieben Verteidigern und zwölf Stürmern antritt. Der U23-Spieler muss ein deutscher Feldspieler sein.
 
  • Torraum: Der Torraum bildet künftig keinen Halbkreis mehr, sondern wurde nach dem Vorbild der nordamerikanischen Profiliga NHL an den Seiten "abgeschnitten". Damit ist der geschützte Bereich der Goalies kleiner geworden.
 
  • Stockschlag: Zur neuen Saison werden Stockschläge konsequenter geahndet, um Verletzungen zu vermeiden. "Als Stockschlag gilt ein Hacken oder Schlagen mit dem Schläger gegen den Körper oder die Hände des Gegenspielers. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies einhändig oder beidhändig erfolgt. Ein ,Klopfen' am Körper des Gegenspielers oder unterhalb der Hände auf den Schläger ist jedoch nach wie vor erlaubt", heißt es vonseiten der DEL. Wann ein Stockschlag vorliegt, entscheidet der Schiedsrichter nach Ermessen.
 
  • Penaltys: Bei einem Penaltyschießen zur Ermittlung des Siegers beginnt künftig immer die Heimmannschaft. Bei einem Penalty im Spiel muss nicht mehr zwingend der Gefoulte selbst antreten.