"Da würde man vielleicht sagen: ,Jetzt spielt Regensburg in Magdeburg. Die haben neun Punkte, wir haben 17. Da muss jetzt aber gewonnen werden'", vermutet der Regensburger Trainer. Eine solche Aussage würde aber auch zeigen, dass derjenige der sie trifft, "die Liga nicht kennt", verdeutlicht Beierlorzer.

Denn natürlich fahren die Oberpfälzer trotz der besseren Tabellenplatzierung und ihrer sieben Spiele in Folge ohne Niederlage nicht als klarer Favorit in eines der "lautesten Stadien der Liga", wie Torhüter Philipp Pentke bemerkt. "In Magdeburg, mit diesen Fans, das wird ganz schwer", weiß auch Beierlorzer. In der Vorsaison hatte sich seine Mannschaft nach zwölf Spieltagen noch in einer ähnlichen Situation befunden wie der Aufsteiger jetzt. "Da ist schon ein gewisser Druck da", sagt er. Für Regensburg ging es damals kontinuierlich nach oben, was sich auch in der aktuellen Saison fortsetzt.

"Das ist deshalb ein ganz wichtiges Spiel für uns", sagt Beierlorzer, "weil wir 20 Punkte erreichen können. " Weil das Spiel aber eben auswärts bei einem unangenehmen Gegner stattfindet, ist es ganz unabhängig von allen Stammtischprognosen "kein Muss-Spiel", wie Beierlorzer betont.