Begegnungen und Verbindungen zwischen den Sachsen und den Franken gab es im Laufe der vergangenen Jahre genügend. Aue verbrachte schließlich 13 der letzten 16 Spielzeiten in Liga zwei, Fürth ist seit 1997 - mit Ausnahme der Bundesliga-Saison 2012/13 - Dauergast. Und Fürths Trainer Damir Buric sieht auch ein paar Parallelen zwischen beiden Teams. Zwar ist das Kleeblatt wegen des großen Lokalrivalen 1. FC Nürnberg kein so großes Symbol für die eigene Region wie der FC Erzgebirge, doch auch die Veilchen würden mit ihren bescheidenen Mitteln jedes Jahr "nachhaltige und gute Leistung abliefern. "Aue schafft es jedes Jahr auf seine Art und Weise in der Liga zu bleiben", stellt Buric fest, der auf die Abwehrspieler Maximilian Wittek (Gelb-Sperre) und Maximilian Bauer (Gelb-Rot-Sperre) verzichten muss.

Der kleine Unterschied in dieser Saison: Für die Fürther geht es nicht mehr nur darum, die Liga zu halten. Nach wie vor ist für die Franken eine Top-Platzierung möglich, auch wenn die Niederlagen bei Union Berlin (0:4) und dem 1. FC Köln (0:4) zuletzt verdeutlichten, dass es für ganz oben wohl nicht reicht.