19er Alu mit Ralph Gunesch
19er Alu mit Ralph Gunesch (Mitte).
Tom Webel
Die Rückrunde hat für den FC04 recht positiv begonnen, doch noch ist nichts in trockenen Tüchern. "Die Situation ist im Moment so, dass du einfach punkten musst - es ist sehr, sehr eng", bestätigt auch Gunesch. Seit der Verpflichtung des neuen Trainers Ralph Hasenhüttl habe man die Spielweise jedoch umgestellt, sagt der 30-Jährige. "Wir spielen jetzt das sogenannte Umschaltspiel. Somit haben wir am Ende weniger Ballbesitz, gehen dafür aber auch mit weniger Risiko ins Spiel."


 


Nach dem Ende der vergangenen Saison verließen einige Spieler den Verein. Gunesch erzählt, wie sich die Rollen auf dem Platz neu verteilten und auch er selbst ein Stück weit Verantwortung übernehmen musste. Zudem geht es im zweiten Teil darum, wie sich die Anforderungen im Fußball verschoben haben: "Mit dem Talent, das ich mit 18 gehabt habe, würdest du heute im Leben nicht den Sprung in den Profifußball schaffen." Auch das Privatleben des Innenverteidigers kommt nicht zu kurz. Er plaudert über sein Engagement im Tierheim und seine Aktionen auf Facebook - etwa seinen Einsatz gegen Rasssismus nach den verbalen Angriffen gegen seinen Abwehrkollegen Danny da Costa ("Mich hat die Resonanz überrascht.").


 


Im letzten Teil berichtet der Fußballer von seiner Zeit beim FC St. Pauli und erzählt Anekdoten vom Halbfinale des DFB-Pokals und vom Aufstieg in die 1. Bundesliga. Gunesch erklärt die besondere Bindung der St. Pauli-Fans zu ihrem Verein und spricht über seine beeindruckendsten Gegenspieler.