Bezirksliga Süd

Nächster harter Brocken für die Gredinger

Bezirksliga Süd: TSV beim aktuellen Zweiten FC Wendelstein zu Gast – TV Hilpoltstein will sich „von bester Seite zeigen“

17.09.2022 | Stand 17.09.2022, 5:00 Uhr

Ein anderes Gesicht als zuletzt will der TV Hilpoltstein (rechts Fabian Schnabel) an diesem Sonntag gegen den ESV Ansbach-Eyb zeigen. Foto: Tschapka (Archiv)

Hilpoltstein/Greding – Den TSV Greding führt der 11. Spieltag der Bezirksliga Süd zum derzeitigen Tabellenzweiten FC Wendelstein. Womit wir beim TV Hilpoltstein wären: Die Burgstädter unterlagen den Wendelsteinern in der Vorwoche nach einer schwachen ersten Halbzeit mit 1:3 und wollen im Heimspiel gegen den ESV Ansbach-Eyb zurück in die Spur finden.

TV Hilpoltstein - ESV Ansbach-Eyb (Sonntag, 14 Uhr): Nach der vierten Niederlage in dieser Spielzeit verlor der TV Hilpoltstein etwas an Boden. Zwar rangiert die Elf um Trainerduo Julian Schmidpeter und Martin Baeck-Gugel noch immer im Mittelfeld der Tabelle, nur vier Punkte aus den vergangenen fünf Partien ließen den Abstand nach unten jedoch schrumpfen. „Die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit agiert haben, hat uns nicht gefallen – man kann wirklich sagen, dass wir da geschlafen haben. In der zweiten Hälfte wurde es dann besser, der FC war aber gnadenlos mit seinen Chancen, die er zur richtigen Zeit genutzt hat. Wir wollten dort etwas mitnehmen – mit dieser Leistung holst du aber nichts“, sagt das Hilpoltsteiner Trainergespann.

Im Aufeinandertreffen mit Ansbach-Eyb soll die Leistung der Burgstädter wieder von Beginn an stimmen. „Wir haben ausnahmslos sehr gute Fußballer in unseren Reihen, die technisch und taktisch sehr gut ausgebildet sind. Zum Gewinnen gehört auf diesem Niveau aber mehr als das – das wird auch am Sonntag so sein. Der ESV ist wieder eine erfahrene und robuste Truppe, gegen die wir deutlich wacher als in Wendelstein sein müssen“, sagen die beiden Übungsleiter und ergänzen: „Wir wissen jetzt, dass wir in dieser Liga nur mit unserer maximalen Leistung bestehen können. Wir haben diese Woche gut trainiert und werden uns am Sonntag von unserer besten Seite zeigen.“

Die Vorzeichen der Partie deuten auf ein ausgeglichenes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften hin. Beide Teams trennen in der Tabelle nur vier Zähler. Besonders in Acht nehmen müssen sich die Hilpoltsteiner vor David Scherb, der bereits acht Treffer in der laufenden Saison erzielt hat. Dem TVH steht gegen den ESV ein voller Kader zur Verfügung.

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FC Wendelstein - TSV Greding (Sonntag, 15 Uhr): Der TSV Greding steht in der Bezirksliga Süd zum dritten Mal in Folge vor einer hohen Hürde. Nach einem Punktgewinn beim Spitzenreiter Spfr. Dinkelsbühl (1:1) sowie zuletzt einer deutlichen Heimniederlage gegen den Tabellendritten SC Aufkirchen (1:5) haben es die Grünhemden nun mit dem aktuellen Zweiten aus Wendelstein zu tun. Dabei sind sie zwar Außenseiter, nachdem mittlerweile aber ein Drittel der Spielzeit absolviert ist, steht in der Bezirksliga Süd eigentlich nur fest, dass nichts unmöglich ist. Dies zeigt auch ein Blick auf die Tabelle. Während der TSV sich nach bislang 13 Punkten unmittelbar vor der Abstiegszone wiederfindet, nimmt der FC mit 18 Zählern den zweiten Rang ein. Sollte den Gredingern ein Sieg gelingen, hätten sie nur noch zwei Punkte Rückstand auf Wendelstein.

Vor diesem Hintergrund hat TSV-Trainer Patrick Grabmann durchaus Hoffnung, dass seine Mannschaft dieses Mal nicht ganz leer ausgeht. Zwar sei der FC wohl die insgesamt stärkste Mannschaft der Liga, aber durchaus nicht unverwundbar. Dies verdeutlicht ein Blick auf die jüngsten fünf Spieltage. Wendelstein brachte es auf zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Zudem verweist Grabmann darauf, dass sich seine Mannschaft bereits mehrmals selbst um die Früchte ihrer Bemühungen gebracht habe. Nicht zuletzt, weil immer wieder Umstellungen erforderlich waren, habe es an Beständigkeit im Defensivbereich gefehlt.

Um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren, ist es dem Übungsleiter zufolge vor allem erforderlich, dass der TSV endlich wieder einmal ohne Gegentreffer bleibt. Insgesamt zufrieden ist Grabmann dagegen mit der Offensivabteilung seiner Mannschaft. Nur einmal gingen die Gredinger leer aus. Mit bislang sechs Treffern hat ihr bester Torschütze Fabian Schlupf bislang nur zweimal weniger getroffen als der Top-Torjäger der Liga, Luca Irmer vom FC Wendelstein.

Weil der Tabellenzweite grundsätzlich sehr offensiv agiert und deshalb entsprechend hoch verteidigt, dürften sich für seine Offensivkräfte auch am Sonntag durchaus Tormöglichkeiten ergeben, erwartet Grabmann. Allerdings gelte es dann, diese auch konsequent zu verwerten. Zuversichtlich stimmt den Übungsleiter, dass er nun wieder auf deutlich mehr Spieler aus dem Bezirksliga-Kader als zuletzt zurückgreifen kann. Neben dem nach wie vor verletzten Kapitän Christoph Biedermann fehlen dieses Mal wohl nur Oliver Holland sowie Alexander Sipl.

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