Bayernliga Nordwest
Doppelsieg für Hilpoltsteiner Luftgewehrschützen – Gredinger mit ausgeglichener Bilanz

21.11.2023 | Stand 22.11.2023, 13:20 Uhr |
Franziska Kugler

Die Gredinger gewannen gegen Irfersdorf (in Orange) mit 3:2, unterlagen aber Pfeifferhütte. Foto: Wittmann

Dritter Wettkampftag für die Bayernliga-Schützen der FSG Hilpoltstein und FSG Greding: Am Wochenende traten die Hilpoltsteiner mit dem Luftgewehr in Haibach gegen den Gastgeber sowie die SG Glattbach an. Die Gredinger Luftpistolen-Schützen hatten es mit Almberg Irfersdorf und dem SV Pfeifferhütte zu tun. 

Gegen letzteren konnte auch „Punktegarantin“ Heike Haschke (358:350) für die Schützen aus Greding das Ruder nicht mehr herumreißen. Die FSG unterlag mit 1:4 (1777:1802 Ringe). 

Keine allzu große Überraschung sei die Niederlage in Runde eins für Mannschaftsführer Wolfgang Thomas gewesen. Knapp gescheitert waren Karl Schmidt (367:370) und Ulrike Kallsen (347:349), die nach einem guten Start am Ende dem Druck nicht standhalten konnte. Ebenfalls keine Punkte steuerte Johann Eberle bei, dem gegen seine starke Kontrahentin ganze 19 Ringe (360:379) zum Ausgleich fehlten. Und auch Thomas musste sich mit 345 zu 354 Ringen geschlagen geben. Im Aufeinandertreffen mit dem Heimteam aus Irfersdorf sollte es laut dem Mannschaftsführer dann jedoch zum „Pflichtsieg“ kommen.

Thomas selbst bezwang mit 344:332 Ringen Benedikt Biedermann. Mit Haschkes (359:345) und Eberles (363:351) Einzelerfolgen ging das Duell mit 3:2 (1769:1749) an die Feuerschützen. Bester FSG-Athlet in Runde zwei wurde Schmidt (364:373), der allerdings ebenso wie Kallsen (339:348) nichts Zählbares holen konnte.

Somit belegen die Gredinger mit 8:4 Mannschaftspunkten nun einen guten vierten Rang in der Bayernliga Nord-West. Bereits am 3. Dezember kämpft die FSG zuhause um die nächsten Zähler. 

„Vor heimischer Kulisse ist immer eine Packung mehr Anspannung dabei“, weiß Thomas. In Runde eins rechnet er sich gegen den Tabellenführer SV Hitzhofen/Oberzell II dementsprechend nur wenig Chancen aus. Gleichzeitig sieht der Mannschaftsführer das Team aus Bischbrunn, welches ebenfalls gastiert, „etwa in unserer Leistungsklasse“.

Gar einen Doppelsieg fuhr am Wochenende die FSG Hilpoltstein ein und schob sich dadurch auf den zweiten Tabellenplatz der Bayernliga Nord-West. Auf ein unangefochtenes 5:0 (1919:1884 Ringe) über die SG Glattbach folgte die Revanche gegen den direkten Konkurrenten aus Haibach, dem man sich am ersten Wettkampftag noch knapp geschlagen geben musste.

„Mit einem guten Gefühl“ ging Mannschaftsführerin Alisa Bosch in das erste Aufeinandertreffen des Tages. Und sie sollte recht behalten: Ihre Teammitglieder lösten ihre Aufgaben souverän – mit Juliane Gersler (392:376), Moritz Bosch (389:385), Anja Harrer (390:382), Bosch (378:372) und Dominik Feher (370:369) konnten sich die Feuerschützen alle fünf Punkte holen.

Weitaus spannender wurde es dann im anschließenden Wettkampf. Beim Saisonstart hatte die FSG mit 2:3 (1907:1922) gegen die Auswahl von Hubertus Haibach, die vor dem Duell noch den zweiten Platz belegte, verloren. Zu Beginn lagen beide Teams fast gleichauf, „zum Schluss konnten wir uns aber durch eine sehr gute Mannschaftsleistung durchsetzen“, sagt Bosch. Die entscheidenden Einzelpunkte beim 3:2 (1926:1928) holten Moritz Bosch (386:385), Katharina Anna Bösl (385:382) und Harrer (388:383). Zwei bittere Niederlage erlebten hingegen Barbara Dürnberger (377:387) und Gersler. Mit 390 Ringen fehlte letzterer lediglich ein Zähler auf ihre Konkurrentin Michelle Find. 

Die nächsten Duelle werden die Hilpoltsteiner am 10. Dezember vor hoffentlich zahlreichen Fans austragen. Ab 10.15 Uhr treffen die Schützen der FSG auf die BSG Bergrheinfeld. Gegen den aktuellen Tabellenfünften erwartet Mannschaftsführerin Bosch einen „sehr spannenden Wettkampf“. 

In Runde zwei kommt es zum Wiedersehen mit der SG Glattbach, welches Bosch gerne für sich entscheiden würde. „Wie immer gehen wir aber bei beiden Wettkämpfen mit vollem Respekt an den Stand und wollen immer unser Bestes geben.“

kfk