Landesliga Südwest

„Wir wissen, was wir können“

Der FC Ehekirchen geht mit gesundem Selbstbewusstsein das nächste Heimspiel an

05.08.2022 | Stand 05.08.2022, 21:22 Uhr

Der FC Ehekirchen (weißes Trikot) möchte gegen Aufsteiger Oberweikertshofen am Sonntag drei Punkte einfahren. Foto: Bartenschlager

Ehekirchen – Der FC Ehekirchen empfängt am Sonntag (17 Uhr) den Aufsteiger SC Oberweikertshofen, der sich mit zwei Siegen und einem Unentschieden sowie einer Niederlage gut in der Landesliga Südwest eingelebt hat. Eine einzige Niederlage hat bislang auch die Truppe des gleichberechtigten Spielertrainerduos Michael Panknin und Simon Schröttle kassiert – und zwar am vergangenen Sonntag beim 0:3 gegen den neuen Tabellenführer 1. FC Sonthofen.

„In diesem Duell waren wir viel zu ungeduldig und überhastet im Spielaufbau“, blickt Panknin zurück und spricht dabei sogar von einem ängstlichen Verhalten in der ersten Hälfte, in der vor allem das Zweikampfverhalten nicht gepasst hat. Gegen den SCO wollen die Schwarz-Weißen in die Erfolgsspur zurückkehren. Dabei gilt es, an die Leistung aus den ersten drei Saisonspielen anzuknüpfen. „Wir lassen uns von der Niederlage nicht beirren. Denn wir wissen, was wir können, und das wollen wir wieder auf den Platz bringen. Wir rechnen uns natürlich etwas aus und wir wollen die drei Punkte zu Hause lassen“, zeigt sich Panknin kämpferisch.

Im Urlaubs-Monat August kann der kickende Spielertrainer – abgesehen von den Langzeitverletzten – auf das komplette Personal zurückgreifen. Keiner weilt in der Fremde, alle Fußballer sind in der guten alten Heimat geblieben. „Mir ist jetzt auch nicht bekannt, dass demnächst einer urlaubsbedingt fehlen sollte. Das ist eine Top-Sache“, lobt Panknin die Einstellung seiner Schützlinge zum Hobby. Der SC Oberweikertshofen war 2019 aus der Landesliga abgestiegen und beendete danach die abgebrochene Corona-Saison auf dem dritten Tabellenplatz, um dann in diesem Sommer als Tabellenführer der Bezirksliga Oberbayern Süd in die Landesliga zurückzukehren. Einer der Garanten für den Aufstieg war Torjäger Marwane Gobitaka, der in 23 Partien zwölf Treffer erzielte und elf weitere vorbereitet. Vor ihm müssen die Ehekirchener aber keine Angst haben; der 30-jährige hat den SCO verlassen und ist derzeit vereinslos. Dennoch sagt Panknin: „Oberweikertshofen hat in der Offensive nach wie vor viel Qualität.“ Aber nicht nur wegen Gobitakas Abgang hat sich das Gesicht der Mannschaft aus der oberbayerischen Gemeinde Egenhofen im Landkreis Fürstenfeldbruck im Vergleich zur Vorsaison aufgrund der zahlreichen Ab- und Zugänge verändert. Neu ist auch der Trainer: Der erst 25-jährige Dominik Sammer hat den 68-jährigen Günter Bayer an der Seitenlinie abgelöst.

DK