Gesamtes Team zu Besuch im Krankenhaus
FC Pipinsried: „Gute Besserung, Simon Rauscheder“

08.11.2023 | Stand 08.11.2023, 14:42 Uhr

Zu Besuch beim Kapitän im Krankenhaus: das Team des FC Pipinsried zusammen mit Simon Rauscheder. Foto: FCP

Das Dienstagtraining des FC Pipinsried: ausgefallen. Ja, wirklich alle Akteure der Gelb-Blauen blieben der Einheit fern. Denn sie hatten Besseres zu tun – nämlich ihren Kapitän zu besuchen.

Ihren Simon Rauscheder, der sich vor rund zwei Wochen so fürchterlich an seinem linken Knie verletzt hatte. Riss des vorderen Kreuzbandes, Riss der Außenbänder, Riss beider Menisken sowie Knorpelriss: So die Horrordiagnose für das 23-jährige Defensiv-Ass des FCP. Nein, viel bitterer hätte es nicht kommen können.

Anfang dieser Woche wurde Rauscheder nun in einer Klinik in München operiert. Für die restliche Mannschaft – die ja auch schon unmittelbar nach dem jüngsten 2:0-Heimsieg gegen den Kirchheimer SC demonstrativ ein Erinnerungsbild zusammen mit dem Trikot ihres Capitanos (sowie des ebenfalls schwerer verletzten Daniel Witetschek) „geschossen“ hatte – war klar: „Wir müssen so schnell wie möglich zu unserem Simon fahren, um ihn ein Stück weit aufzubauen. Wir müssen ihm unbedingt auch ganz persönlich eine gute Besserung wünschen.“

Also öffnete sich am Dienstagabend plötzlich die Tür zu seinem Krankenhauszimmer – und eine Horde gut gelaunter Bayernligafußballer stürmte hinein. Ja, die Überraschung schien ihnen gelungen zu sein – denn Rauscheder wirkte sehr wohl so, als würde er sich riesig über die Visite durch seine Mannschaftskameraden freuen. Auch so manchen Spruch, verbunden mit einem schelmischen Augenzwinkern, musste beziehungsweise durfte sich der 23-Jährige anhören.

Ein schöner Nebeneffekt der Aktion: Sie zeigte einmal mehr, dass der FCP aktuell ein Team im allerbesten Sinne besitzt – und nicht nur eine Ansammlung von Typen, die zufällig miteinander kicken.

rks