Poolbillard im Altlandkreis Schrobenhausen
Einstiger Abstiegskandidat plötzlich Spitzenreiter: Erste Vertretung des PBC Hoaße Greim legt Saisonstart nach Maß hin

02.12.2023 | Stand 02.12.2023, 9:09 Uhr

Fleißiger Punktesammler für die erste Vertretung des PBC Hoaße Greim: Alexander Ortner. Foto: M. Vogt

So schnell kann’s gehen: In der vergangenen Saison hatte die erste Vertretung des Poolbillardclubs PBC Hoaße Greim bis zum allerletzten Spieltag zittern müssen, ehe der Erhalt der Verbandsliga Süd feststand. Jetzt, nach drei Partien in der neuen Spielzeit, liegt sie verlustpunktfrei ganz oben im Klassement. Und natürlich hätten die Mannen aus dem Altlandkreis Schrobenhausen nichts dagegen, wenn dies noch lange so bleiben würde.

„Ja, es darf ruhig in dieser Art weitergehen“, nickt Jürgen Filp, der Sportwart des mittlerweile in Langenmosen beheimateten Vereins, zustimmend. Der bislang letzte Coup vom PBC Hoaße Greim I: ein 7:3-Heimerfolg gegen den PBC Olimpia München, der zuvor ebenfalls noch ungeschlagen war. „Wir wussten, dass da ein enorm starker Kontrahent zu uns kam – und dementsprechend konzentriert gingen wir die Sache an“, berichtet Filp. Prompt lagen die Hausherren schon nach den vier ersten Einzeln mit 4:0 vorne. Nach den beiden Doppeln stand es dann 5:1 – ehe Tobias Schmid im 8-Ball sowie Alexander Ortner im 10-Ball den Sack endgültig zumachten. Apropos Ortner: „Er erwischte wirklich einen hervorragenden Tag, ließ seinen Gegnern keinerlei Chance und gewann alle drei Spiele mit seiner Beteiligung“, lobt Filp.

Weiter geht es für die erste Vertretung aus dem Altlandkreis Schrobenhausen erst am 16. Dezember – und zwar mit einem Auswärtsmatch beim 1. PBC Sonthofen. Die Allgäuer stehen zwar ebenfalls noch ohne Saisonniederlage da – aber andererseits haben sie auch noch keine Partie siegreich beendet, sondern lediglich zwei Unentschieden eingefahren.

Die vierte Mannschaft des PBC Hoaße Greim befand sich ebenfalls auf Punktejagd – aber im Gegensatz zum ersten Team des eigenen Vereins tat sie das vergebens. Das am Ende so bittere Resultat für sie: 1:9 beim BSV Pfaffenhofen IV. „Das war mal eine richtige Watschn für uns “, möchte Adi Winzer nichts beschönigen: „Aber wir müssen trotzdem weiter nach vorne schauen.“ Wobei der Blick zurück nicht nur schlecht ist, denn vor der Pleite an der Ilm hatte das Team immerhin schon zwei Siege errungen, wodurch es im Zwischenklassement der Kreisklasse Oberbayern II zumindest noch auf der dritten Position zu finden ist.

„Wir hatten schon von vornherein gewusst, dass Pfaffenhofen IV sehr stark ist“, erzählt Winzer: „Aber dann konnte nur Thomas Schimmer mithalten und wenigstens einmal punkten. Das war leider zu wenig für uns.“

Ihr nächstes Spiel darf die vierte Hoaße-Greim-Mannschaft auf den heimischen Tischen in Langenmosen bestreiten. Ihr Gegner am 16. Dezember heißt dann BF Geisenfeld, der aktuell ebenfalls 4:2 Punkte auf dem Konto hat.

SZ