Kreisliga 2 Regensburg

„Immer etwas Besonderes“

Kreisliga 2 Regensburg: Aufsteiger Töging geht als Außenseiter ins Nachbarschaftsduell gegen den Vorjahresdritten Breitenbrunn

06.08.2022 | Stand 06.08.2022, 5:00 Uhr

Zuletzt standen sich der SV Breitenbrunn (rechts Markus Bögerl) und der SV Töging (links Simon Eberl) in der Kreisliga 2 Regensburg in der Spielzeit 2018/19 gegenüber. Foto: Meier (Archiv)

Töging – Erst vergangenen Spieltag ist der SV Töging in der Kreisliga 2 Regensburg beim Stadtrivalen TSV Dietfurt zu Gast gewesen (2:1). An diesem Sonntag (17 Uhr) kommt es gegen den SV Breitenbrunn zu einem weiteren Derby.

SV Töging: Im Gemeindederby am Volksfestsamstag gegen den TSV Dietfurt ging der SV Töging leer aus (1:2). „Insgesamt wäre ein Unentschieden in Ordnung gewesen. Dietfurt war in der ersten Halbzeit besser, wir waren in der zweiten Halbzeit etwas stärker. Dadurch, dass wir gerade in der Schlussphase der Partie spielbestimmend waren und auch gute Torchancen hatten, war die knappe Niederlage schon sehr unglücklich“, sagt Trainer Alex Sommer und ergänzt: „Mit unserem Spiel an sich war ich vor allem in der zweiten Halbzeit sehr zufrieden, darauf können wir aufbauen.“

Viel schwerer als die Niederlage fällt für die Altmühltaler allerdings die schwere Handverletzung von Leistungsträger Johannes Wolfsteiner ins Gewicht. Wolfsteiner war der derzeit formstärkste Töginger und auch gegen Dietfurt zeigte sich der offensive Außenspieler torgefährlich und spielfreudig. „Die Verletzung von Johannes tut uns schon sehr weh, weil wir ohnehin einen sehr dünnen Kader haben und er ein Garant für den Aufstieg in der vergangenen Saison gewesen ist. Ich hoffe, dass er uns schnell wieder mit seinem Spielwitz zur Verfügung steht“, so Sommer.

So muss der SV-Trainer seine Startelf vor dem Heimspiel gegen den SVB umbauen. Gegen den Vorjahresdritten wird eine erneut kompakte Leistung der Altmühltaler notwendig sein, um die Punkte in Töging zu behalten. „Wir wissen, dass wir auch gegen Breitenbrunn der Außenseiter sind“, sagt der Coach. In den jüngsten sechs direkten Duellen trennten sich beide Teams fünfmal unentschieden, einmal gewann der SVB.

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SV Breitenbrunn: „Ein Derby gegen den SV Töging ist immer etwas Besonderes. Aber wir fahren mit großem Selbstvertrauen dorthin, wollen ein gutes Spiel zeigen und uns mit drei Punkten belohnen“, sagt SVB-Trainer Matthias Pfeifer, der derzeit zwar noch im Urlaub weilt, aber keinen Zweifel daran ließ, pünktlich zum Anpfiff zurück zu sein. „Meine Spieler und ich freuen uns auf diese Begegnung und wir werden alles daran setzen, nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren.“

Für den Gegner hat der Breitenbrunner Coach erst einmal ein Lob parat: „Uns erwartet ein starker Aufsteiger mit Offensivqualität, was sich beim Töginger Heimsieg gegen den TSV Beratzhausen gezeigt hat.“ Trotzdem erwartet Pfeifer, dass sich seine Mannschaft deutlich steigert und beim SV Töging nach zwei Unentschieden in Folge wieder einmal voll punktet: „Wollen wir dieses Ziel erreichen, dann wird es wichtig sein, dass wir unser Leistungsvermögen wieder einmal über die gesamten 90 Minuten abrufen. Wir haben einfach noch zu viele passive Phasen im Spiel. Außerdem müssen wir defensiv viel besser und kompakter stehen. Sechs Gegentore in drei Spielen sind eindeutig zu viel.“

Blickt man auf die Statistik, dann sieht es eigentlich ganz gut aus für den SVB. Die Töginger konnten seit dem Jahr 2016 kein Pflichtspiel mehr gegen Breitenbrunn für sich entscheiden. Die letzten beiden Liga-Duelle liegen schon einige Zeit zurück. In Töging gewann damals der SVB mit 2:0. In Breitenbrunn trennte man sich 2:2. Personell muss Pfeifer auf Florin Terbea, Dominik Schmid und Maximilian Karl verzichten.

swp