Regionalliga Bayern
Zu Gast bei den „kleinen Bayern“

Formstarker VfB Eichstätt will auch bei der Reserve des deutschen Rekordmeisters bestehen

04.11.2022 | Stand 22.09.2023, 3:47 Uhr |

Grund zu Jubeln könnte VfB-Akteur Fabian Eberle an diesem Freitag gleich doppelt haben. Gegen den FC Bayern München II feiert Eichstätts Top-Torjäger seinen 150. Pflichtspieleinsatz, außerdem hat er die Möglichkeit, seinen 100.Treffer für die Grünhemden zu erzielen. Foto: Traub

Eichstätt – Am 2. November jährte sich einer der größten Siege des VfB Eichstätt zum vierten Mal. An jenem denkwürdigen Tag im Jahr 2018 düpierten die Schützlinge um Trainer Markus Mattes als seinerzeit Zweitplatzierter den Spitzenreiter FC Bayern München II mit 3:0. Am Freitag (19 Uhr) treffen beide Teams im „Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße“ erneut aufeinander.

Die „kleinen Bayern“ um Chefcoach Martin Demichelis sind im bisherigen Saisonverlauf weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Acht Siege und vier Unentschieden bei immerhin schon sieben Niederlagen bedeuten den sechsten Rang. Der Rückstand zum Tabellenführer SpVgg Unterhaching beträgt bereits stolze 17 Punkte, der Vorsprung auf den VfB Eichstätt dagegen nur fünf Zähler. „Auch wenn wir jetzt vier Spiele in Folge gewonnen haben, gibt es keinen Grund übermütig zu werden. Die Bayern-Amateure sind der Favorit. Es ist trotzdem logisch, dass wir uns nicht von vornherein ergeben werden. Allerdings ist die Erwartungshaltung auch nicht sonderlich groß“, sagt Mattes und fügt an: „Man muss auch bedenken, dass wir bis vor zwei Wochen auswärts noch kein einziges Spiel gewonnen hatten.“

Zuletzt fiel Spielführer Philipp Federl das Motto „Never change a winning team“ auf die Füße, nachdem er eine Partie gelbgesperrt verpasst hatte und danach dreimal nur eingewechselt wurde. Droht selbiges Schicksal nun Julian Kügel, der in der Vorwoche eine Gelbsperre absitzen musste und durch Tobias Stoßberger ersetzt wurde? „Wir werden die Eindrücke vom Abschlusstraining abwarten und dann entscheiden. Für mich als Trainer ist das auf jeden Fall eine schöne Situation, weil wir jetzt viel mehr Optionen als noch zu Beginn der Saison hatten. Der Druck auf die einzelnen Positionen ist definitiv da.“

dno