Viertelfinale des Toto-Pokals

Regionalligist fordert Drittligist: VfB Eichstätt empfängt heute FC Ingolstadt

27.09.2022 | Stand 27.09.2022, 10:17 Uhr

Im traditionellen Testspiel zur Saisoneröffnung zwischen beiden Teams setzte sich der FC Ingolstadt mit Pascal Testroet mit 1:0 gegen den VfB Eichstätt um Dominik Wolfsteiner durch. Foto: Imago Images

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Wie dieses: Mindestens Vierter muss man in der 3. Liga werden, um sich für die Hauptrunde des DFB-Pokals in der nächsten Saison zu qualifizieren. Aktuell steht der FC Ingolstadt als ambitionierter Zweitliga-Absteiger und Wiederaufstiegsaspirant lediglich auf Rang acht, würde also sowohl das große Ziel von der Rückkehr ins Unterhaus als auch die Extraeinnahmen in der Pokalhauptrunde verpassen.



Der schnellste Weg dorthin geht stets über den bayerischen Toto-Pokal, in dessen Viertelfinale die Schanzer gar nicht weit reisen müssen: Sie messen sich am heutigen Dienstag (16.30 Uhr) mit dem partnerschaftlich verbundenen VfB Eichstätt in dessen Liqui-Moly-Stadion.

Warum schon so früh? Der VfB verfügt nicht über ausreichend starkes Flutlicht für ein Abendspiel – und terminlich sind die sportlich gebeutelten Eichstätter um Trainer Markus Mattes auch wenig flexibel. Zwischen dem klaren 0:3 gegen Sandro Wagners SpVgg Unterhaching am Samstag und dem Doppelspielwochenende in der Liga (Freitagabend in Schweinfurt, am Feiertagsmontag gegen Buchbach daheim) muss sich der Regionalliga-18. nun gegen den Drittligisten behaupten. Und das ohne seinen verletzten Torjäger Fabian Eberle (4 Tore), dem nach seiner frühen Auswechslung gegen Haching sogar eine längere Pause droht.

Der FCI kam dagegen nach dem Remis bei Dynamo Dresden (1:1) in den Genuss der vollen Länderspielpause, die er mit einem 2:1-Testspielsieg gegen den Ligakonkurrenten SpVgg Bayreuth überbrückte. Auf Länderspielreise befinden sich noch Innenverteidiger Visar Musliu (Nordmazedonien) und Nachwuchsstürmer Arian Llugiqi (U21 des Kosovo), dazu fallen weiterhin die Langzeitverletzten, Kapitän Tobias Schröck und dessen Spezl Maximilian Dittgen, aus.

reh