Bayernliga Luftpistole

Ein Schießtag zum Vergessen

Bayernliga Nord-West: Luftpistolenschützen des SV Irfersdorf müssen zwei Niederlagen einstecken

17.01.2023 | Stand 17.01.2023, 16:57 Uhr

Martin Biedermann, Mannschaftsführer des SV Almberg Irfersdorf, schoss in der zweiten Begegnung starke 378 Ringe. Das sicherte ihm zwar den Punkt, die Niederlage seines Teams konnte er dadurch allerdings nicht verhindern. Foto: Enzmann

Großlangheim – Mit zwei Niederlagen im Gepäck sind die Luftpistolenschützen des SV Almberg Irfersdorf am 5. Wettkampftag der Bayernliga Nord-West aus Großlangheim (Nähe Würzburg) zurückgekehrt. Gegen Spitzenreiter Pfeifferhütte hagelte es ein 0:5. Und auch gegen die FSG Greding hatte das Quintett um Mannschaftsführer Martin Biedermann mit 2:3 das Nachsehen. Damit rutschten die Almberg-Schützen auf Tabellenrang fünf ab.

Gegen Ligaprimus SV Pfeifferhütte hatten die Irfersdorfer bei keiner Paarung nur ansatzweise den Hauch einer Siegchance. Somit stand am Ende eine glatte 0:5-Niederlage bei 1751:1822 Ringen, die in der Höhe auch nicht unbedingt überraschend war. In der Paarung eins verlor Kapitän Biedermann gegen Natalie Köhler mit 368:378 Ringen. Tobias Vogel hatte mit 353:366 Ringen gegen Udo Högner ebenfalls das Nachsehen. Und auch Reinhard Merkl war gegen Matthias Backmeroff chancenlos (339:356). Auf Position vier ließ Christopher Holzammer vom SV Pfeifferhütte nichts anbrennen und besiegte Heinrich Prebeck mit 371:344 Ringen. Und auch der fünfte Mannschaftspunkt ging an den Spitzenreiter. Almberg-Schütze Benedikt Biedermann verlor mit 347:351 Ringen gegen Bastian Lang.

Am Nachmittag ging es dann gegen das erfahrene Bayernliga-Team aus Greding. Hier galt es den Erfolg der Vorrunde zu wiederholen. Doch den Irfersdorfern fehlte es in den Paarungen drei bis fünf an Abgeklärtheit beziehungsweise Glück, sodass der SV an diesem Tag mit 2:3 die zweite Niederlage einstecken musste. In den beiden vorderen Paarungen waren die Almberg-Schützen wie ausgewechselt und riefen ihr Leistungspotenzial ab. Martin Biedermann zelebrierte auf Position eins höchste Schießkunst und kam auf ein Endresultat von 378 Ringen, was mit der Luftpistole ein starkes Ergebnis darstellt. Dem hatte Karl Schmidt mit 365 Ringen nichts entgegenzusetzen. Ein nervenaufreibendes Duell lieferten sich Vogl und Heike Haschke in Paarung zwei. Mit 371:369 Ringen setzte sich am Ende der Irfersdorfer durch. In der dritten Paarung gab es einen offenen Schlagabtausch zwischen Merkl und dem Gredinger Urgestein Johann Eberle. Merkl brachte es in den ersten drei Serien auf 85, 86 und 83 Ringe, die Eberle mit 82, 89 und nochmals 82 Ringen ebenbürtig gestalten konnte. In der Schlussserie rief Eberle dann aber seine ganze Routine ab und kam auf 90 Ringe, die Merkl nicht mehr kontern konnte. Somit musste er sich mit 334:343 Ringen geschlagen geben. Für Prebeck lief in Paarung vier von Beginn an nur wenig zusammen, sodass sich der Irfersdorfer seinem Gegner Wolfgang Thomas klar mit 333:350 Ringen beugen musste. In der Schlusspaarung konnte auch der Youngster im SV-Team, Benedikt Biedermann, die Niederlage nicht mehr verhindern. Mit drei Ringen Unterschied (338:341) ging die Partie an Thomas Schneid, der somit den Gredinger Mannschaftssieg mit 3:2 perfekt machte.

Am 29. Januar gastiert der SV Almberg Irfersdorf im Gredinger Schützenhaus, wo es für die Mannschaft um Martin Biedermann um entscheidende Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geht. Um 11.45 Uhr steht zunächst die Paarung gegen die SG Kitzingen auf dem Programm, ehe um 14 Uhr gegen die FSG Eichstätt geschossen wird.

wts