22. Ignaz-Günther-Cup in Altmannstein
Budenzauber mit zahlreichen Toren: Vorjahressieger Lichtenau verteidigt Titel

22.01.2024 | Stand 22.01.2024, 13:18 Uhr

Viele Tore sahen die Zuschauer beim Budenzauber des 22. Ignaz-Günther-Cups in Altmannstein. Fotos: Meyer

Keine allzu großen Überraschungen sahen die zahlreichen Zuschauer bei der 22. Auflage des Ignaz-Günther-Cups in Altmannstein. Im Finale des Fußballhallenturniers standen sich – wie im Vorjahr – der Gastgeber TSV Altmannstein und Vorjahressieger TSV Lichtenau gegenüber. Das Organisationsteam um Gerwin Hallermeier hat wieder ganze Arbeit geleistet und in der Halle der Ignaz-Günther-Mittelschule für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

In der Vorrunde schwächelte eigentlich nur der TV Riedenburg, der nicht in Bestbesetzung angetreten war. 1:6 gegen Lichtenau und 1:5 gegen Sandersdorf reichten am Ende nur für das Spiel um Platz fünf. In Gruppe eins setzten sich erwartungsgemäß der TSV Altmannstein und der SV Menning durch. Der SC Kelheim kam zwar gegen Altmannstein zu einem 2:2-Unentschieden, doch nach der 1:3-Niederlage gegen Menning war die Qualifikation für das Halbfinale passé. In diesem spielten dann Altmannstein gegen Sandersdorf und Menning gegen Lichtenau um den Finaleinzug.

Altmannstein führte zur Halbzeit noch mit 3:1 im Schambachtal-Derby. Am Ende stand es 3:3. In der Verlängerung (Golden Goal) gelang Moritz Banzer der Siegtreffer für den gastgebenden TSV. Auch das zweite Halbfinale wurde erst in der Verlängerung entschieden. Nach zweimal zwölf Minuten stand es zwischen Menning und Lichtenau 2:2. Hier erzielte Boris Manko das goldene Tor für Lichtenau.

Im Platzierungsspiel um Platz fünf setzte sich der TV Riedenburg mit 6:3 gegen den SC Kelheim durch. Platz drei ging ebenfalls mit 6:3 an den FC Sandersdorf gegen den SV Menning. Sehenswerte Tore fielen dabei auf beiden Seiten. Christian Eichhammer und Julian Hecker (beide Sandersdorf) gelangen dabei Kopfballtore – im Hallenfußball sicherlich nicht an der Tagesordnung.

Im Finale kam es dann zu einer Neuauflage des letztjährigen Titelkampfes. Lichtenau ging schnell mit 3:0 in Führung. Zur Halbzeit konnte Altmannstein noch auf 1:3 verkürzen. Doch auch in der zweiten Hälfte war Lichtenau überlegen. Beim 7:3 sahen die Zuschauer schließlich zehn Treffer allein in der finalen Begegnung.

Dank einer sehr fairen Spielweise aller Mannschaften mussten die Schiedsrichter Hans Kroll und Hubert Meisinger nur selten eingreifen. Zum besten Torhüter wählten die Trainer Marcel Zach (FC Sandersdorf). Die Trophäe für den besten Spieler erhielt Moritz Mühlrath (SV Menning). Die meisten Tore erzielte mit sechs Treffern Thomas Riegelsberger (TSV Altmannstein).

DK