Serbans Schiedsrichter-Schelte
Handball, Bezirksoberliga: Trainer des HC Donau/Paar sieht sein Team bei Klatsche in Metten benachteiligt

28.11.2023 | Stand 28.11.2023, 17:02 Uhr

Donau/Paar-Trainer Matei Serban (Mitte) haderte nach der Pleite in Metten mit den Entscheidungen des Schiedsrichter-Gespanns. Foto: Archiv

Eine deutliche 20:34 (15:12)-Niederlage mussten die Handballer des HC Donau/Paar in der Bezirksoberliga bei der SSG Metten hinnehmen. Trainer Matei Serban übte danach harsche Kritik am Schiedsrichter.

Die Gäste fanden gut ins Spiel und brachten die nötige Einstellung auf den Platz. Über mehrere Minuten verteidigte Donau/Paar die Führung, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Bis zur 20. Minute lieferten sich beide Mannschaften in der Folge einen offenen Schlagabtausch. Danach hatte die Mannschaft um Spielertrainer Serban zunehmend mit Schiedsrichter-Entscheidungen des Echinger Gespanns Dominique Keis und Alexander Weilbach zu kämpfen, die aus HC-Sicht fraglich gewesen seien und einen großen Störfaktor dargestellt hätten. Als Beispiel nannte Serban eine Szene, in der ein Spieler seiner Mannschaft aufgrund eines Griffes an den Hals hinausgestellt wurde. Ein Mettener Spieler habe für ein ähnliches Vergehen dagegen nur eine Verwarnung erhalten. Auch in der Folge fühlte sich Donau/Paar in vielen Situationen benachteiligt. Die Gäste mussten Metten sukzessive ziehen lassen. Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich die HC-Mannschaft überhaupt nicht mehr auf ihr Spiel konzentrieren und stellte auch den Kampf ein. Metten hatte leichtes Spiel und zog ab der 42. Minute entscheidend davon. Am Ende stand ein deutlicher Sieg für die Hausherren zu Buche. Aufgrund der dritten Zwei-Minuten-Strafe sah HC-Spieler Felix Bayer noch die Rote Karte (57.).

„Ich bin selbst Schiedsrichter und eigentlich sage ich nie etwas gegen die Unparteiischen, aber bei diesem Spiel war es einfach zu viel“, haderte Serban. Der HC-Trainer vermisste beim Schiedsrichter eine einheitliche Linie. Sein Team habe sich davon aus dem Konzept bringen lassen. Das Schiedsrichtergespann hingegen hatte das Gefühl, die Begegnung sauber geleitet zu haben und berichtete von professionellen und ruhigen Gesprächen über einzelne Entscheidungen mit Serban. Keis war der Meinung, dass Weilbach und er einheitliche Linie bei unterschiedlichen Spielweisen der Mannschaften gehabt hätten. „Metten hatte ein sehr hohe Dynamik im Angriffsspiel und Donau/Paar hat dieser aus unserer Sicht eine übertriebene Härte entgegengesetzt. Metten dagegen agierte nicht mit einer solch übertriebene Härte“, erklärte Keis. Am Samstag (19 Uhr) geht es für Donau/Paar beim TV Altötting weiter.
HC Donau/Paar: Eis (4), Geis (4), Fardanesh (3), Serban (3), Leimeister (2), Weimer (2), Bayer (2), Trösken, Murgg, Kraus, Beschler, Rohrer, Molliqaj.

ewi