Ein weiteres Puzzle-Stück
FCI-Neuzugang Bryang Kayo gegen Unterhaching erstmals in einem Pflichtspiel im Schanzer Kader

19.10.2023 | Stand 19.10.2023, 20:13 Uhr |

Das Sprunggelenk hält: Bryang Kayo kann wieder für die Schanzer auflaufen. Foto: Bösl

Nach dem Ausflug zum Eishockey zum Champions-League-Spiel des ERC Ingolstadt gegen den HC Vitkovice Ostrau aus Tschechien wartet auf den FC Ingolstadt wieder der Alltag in der 3. Liga – und mit der SpVgg Unterhaching an diesem Samstag (14.03 Uhr/BR und Magenta Sport) ein weiterer bayerischer Kontrahent.



„Wir treffen auf eine extrem defensivstarke Mannschaft“, sagte FCI-Trainer Michael Köllner über den Tabellenachten (15 Punkte) und betonte, „aus dem Vorbereitungsspiel im Juli einige Lehren gezogen“ zu haben. Den Test im Audi-Sportpark gewannen die Hachinger letztlich mit 2:1.
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Seit drei Spielen warten Köllner und Co. (Rang 11; 14 Punkte) nun bereits auf einen Sieg. Drei Punkte wären vor einer Woche beim SC Verl zwar durchaus möglich gewesen. Die Hypothek einer verschlafenen Anfangsphase mit dem 0:2-Rückstand wurden die Schanzer allerdings nicht mehr ganz los. „In Verl haben wir an sich gut verteidigt, waren nur am Anfang schläfrig und mussten vielleicht auch aufgrund unserer jungen Spieler in der Defensive ein bisschen Lehrgeld bezahlen“, bekannte Köllner.

FC Ingolstadt: Kayo in den Startlöchern

Ungleich besser lief es zuletzt in der Offensive. Mit 21 Treffern stellen die Schanzer nach elf Spieltagen den zweitstärksten Angriff der Liga hinter Verl (23) und wissen mit Jannik Mause den besten Torjäger in ihren Reihen (9). Als weiteres belebendes Element im Spiel nach vorne könnte sich zukünftig wieder Byang Kayo erweisen.

Der Neuzugang, der sich in der Vorbereitung im Juli im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:2) schwer am Sprunggelenk verletzt hatte und seither ausgefallen war, wird gegen Haching erstmals in einem Pflichtspiel im Ingolstädter Kader stehen. „Bryang hat schon gezeigt, welche Qualitäten er besitzt. Er ist in der Ballbehauptung sehr stark, hat ein gutes Tempo und einen starken Abschluss, vor allem aus der zweiten Reihe“, weiß Köllner.

Köllner: „Qualitätsspieler , der uns gefehlt hat“



Der 53-Jährige freut sich, „wieder auf einen Qualitätsspieler zurückgreifen zu können, der uns in den vergangenen Wochen gefehlt hat“. Zugleich war der Trainer aber darum bemüht, in Sachen Kayo etwas auf die Euphoriebremse zu drücken: „Es werden sicher keine 90 Minuten Einsatzzeit. Wir wollen ihn sukzessive aufbauen.“

Köllner ist für diesen Samstag „guter Dinge, weil wir umfangreich und gut trainieren. Das Gesamtbild, das die Mannschaft in Verl abgegeben hat, war 60, 70 Minuten außergewöhnlich gut.“ Doch der Trainer will mehr und spornt seine Profis daher an: „Dass es immer wieder Phasen gibt, wo wir die Zügel schleifen lassen, nervt die Mannschaft. Weil sie weiß, was sie kann.“