EU-Roaming
In Grenzregionen manuelle Netzwahl einschalten

30.05.2024 | Stand 28.06.2024, 17:17 Uhr |

Mobilfunkmast - In Grenzregionen zu Nicht-EU-Ländern können Roamingkosten entstehen, wenn sich das Handy ins stärkere Nachbarnetz einwählt. ) - Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Eigentlich noch in der EU, aber nahe einer Grenze zu einem Nicht-EU-Land unterwegs? Dann kann das Telefonieren mit dem Handy teuer werden. So kann man sich vor unerwünschten Mehrausgaben schützen.

Wer sich in der EU in einer Grenzregion zu einem Nicht-EU-Land aufhält, muss möglicherweise Roamingkosten zahlen. Darauf weist das Vergleichsportal Verivox hin. Beispiele sind etwa die Schweiz und auch die Türkei sowie Bosnien-Herzegowina oder Montenegro. Diese Länder grenzen an Urlaubsländer in der EU an. So liege etwa die griechische Urlaubsinsel Kos unweit des türkischen Festlandes.

Der Grund für die möglichen Roamingkosten: Das Gerät wählt sich vielleicht ins stärkere Nachbarnetz ein. Und das kann kosten, etwa bei einem Anruf mehr als zwei Euro pro Minute. Verivox rät daher dazu, das Smartphone in Grenzregionen auf manuelle Netzauswahl umzustellen. Denn der Sprung ins „falsche“ Netz geschehe unbemerkt, wenn die automatische Netzwahl voreingestellt sei.

Teuer wird versehentliches Roaming laut der Verivox-Analyse vor allem bei Prepaid- und Discounttarifen. Hier seien die Gebühren für die Auslandsnutzung im Vergleich höher.

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