Technik-Splitter
Retro-Design: Vom Soundsystem bis zur Sofortbildkamera

22.03.2024 | Stand 23.04.2024, 20:47 Uhr

Fujifilm Instax Mini 99 - Das Gehäuse der Instax Mini 99 von Fujifilm kommt im Retro-Design und kann analoge Farbeffekte in die Aufnahmen bringen. - Foto: Fujifilm/Fujifilm/dpa

Was haben Soundsysteme, die als Gitarrenverstärker taugen, ein Projektor, der für Ambiente sorgen kann, und eine Sofortbildkamera mit analogen Spezialeffekten gemeinsam? Alle setzen auf Retro-Design.

Fujifilm hat eine neue Kamera für Sofortbilder in klassischer Größe (62 mal 46 mm) im Programm. Auffällig bei der Instax Mini 99 ist ihr Gehäuse im Retro-Design. Was man von außen nicht sieht, sind LED, die analoge Farbeffekte in die Aufnahmen hineinbringen können. Sechs sind es an der Zahl: Warm Tone, Faded Green, Sepia, Light Leak, Soft Magenta und Light Blue. Sie lassen sich ebenso per Rädchen einstellen wie die Bildhelligkeit.

Außerdem gibt es am Objektiv einen Schalter für eine Vignette, also für eine Abschattung zum Bildrand hin. Zudem stehen vier Belichtungsmodi (Langzeit, Doppel, Indoor, Sport) zur Verfügung, die Brennweite lässt sich für Landschaften und Makrofotos ändern. Und auch ein Hochleistungsblitz fehlt nicht an Bord. Vom 4. April an soll die Instax Mini 99 für 200 Euro zu haben sein.

Tivoli: Bluetooth-Soundsysteme im Vintage-Look

Iffezheim (dpa/tmn) - Der US-Audiospezialist Tivoli hat zwei neue Bluetooth-Soundysteme vorgestellt. Die Songbook genannten Geräte kommen im Retro-Design von Ghettoblastern und besitzen einen aufstellbaren Tragegriff. Auf die Songbooks lässt sich nicht nur Musik vom Smartphone oder Tablet streamen, auch ein Vorverstärker ist an Bord.

Letzterer kommt zum Einsatz, wenn man über den 6,3-Millimeter-Klinkenstecker-Eingang etwa eine Gitarre, ein Mikro oder auch einen Plattenspieler anschließt. Es gibt auch eine sogenannte AMP-Funktion, bei der Musik gestreamt und dazu etwa E-Gitarre gespielt werden kann. Der Klang lässt sich über einen Drei-Band-Equalizer mit Schiebeschaltern anpassen.

Das normale Songbook (rund 31 mal 23 mal 13 Zentimeter) wiegt drei Kilogramm und besitzt einen 89-Millimeter-Tieftöner und einen 89-Millimeter-Breitbandlautsprecher. Das rund fünf Kilogramm schwere Songbook Max (rund 38 mal 28 mal 15 Zentimeter) kommt mit einem 102-Millimeter-Tieftöner, einem 102-Millimeter-Mitteltöner sowie einem 19-Millimeter-Hochtöner und bietet darüber hinaus noch eine Radio-Funktion (DAB und UKW) mit Senderspeicher und Display. Das Songbook kostet 500 Euro, das Songbook Max 700 Euro.

LG: Portabler Projektor mit Stimmungslicht

Eschborn (dpa/tmn) - Beamer haben meist einen festen Ort, an dem sie aufgestellt oder sogar angeschraubt sind. LGs neuer Laser-Projektor Cinebeam Q (Modell HU710PB) trägt seine Portabilität schon im Designkonzept, das an eine Laterne erinnert: Das quadratische, im Hochkantformat ausgelegte Gehäuse (13,5 mal 13,5 mal 8 Zentimeter) besitzt einen zentral gelagerten, um 360 Grad drehbaren Griff.

Dieser kann so nicht nur zum Umhertragen des anderthalb Kilogramm schweren Beamers genutzt werden, sondern fungiert nach unten gedreht auch als verstellbarer Ständer, über den sich die bis zu 120 Zoll (rund 305 Zentimeter) große Projektion (4K/UHD) justieren lässt.

Das Kontrastverhältnis des Bildes geben die Koreaner mit 450 000:1 an, die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums mit 154 Prozent und die maximale Helligkeit mit 500 Ansi-Lumen. Der Cinebeam Q läuft mit LGs WebOS-Betriebssystem und versteht sich auf Streaming-Standards wie Airplay 2 oder Miracast 6. Verbunden mit dem WLAN lassen sich viele populäre Streamingdienste auch direkt wiedergeben.

Wenn kein Entertainment mit Filmen oder Serien gefragt ist, kann der Beamer fürs Ambiente auf Wunsch auch nur Bilder projizieren. Light Drawing nennt LG diese Stimmungslicht-Funktion. Der Cinebeam Q läuft nur im Netzbetrieb, hat also keinen Akku und kostet 1300 Euro. Verfügbar sein soll der Projektor vom 1. April an.

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