Umfrage
IT-Sicherheit: Erhalten Beschäftigte regelmäßig Schulungen?

12.09.2023 | Stand 06.11.2023, 14:22 Uhr

Schulungssituation - IT-Sicherheit am Arbeitsplatz ist entscheidend, um Datendiebstahl und Cyberangriffe zu verhindern. - Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Beschäftigte sollten wissen, dass sie den Anhang unbekannter E-Mails nicht anklicken und keine fremden USB-Sticks in den Firmencomputer stecken dürfen. Doch schulen Unternehmen dazu eigentlich genügend?

Datendiebstahl, Cyperangriffe, Industriespionage: Um Übergriffe zu verhindern, kann es hilfreich sein, wenn Beschäftigte ein paar Grundregeln zur IT-Sicherheit kennen.

Zwar dürfte den meisten Beschäftigten klar sein, dass sie keine Passwörter weitergeben dürfen - auch nicht an den vermeintlichen freundlichen IT-Support am Telefon. Doch längst nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten zum Thema IT-Sicherheit regelmäßig Schulungen. Das zeigt eine Umfrage von Bitkom Research.

Einige Unternehmen bieten gar keine IT-Schulungen an

Demnach gaben 15 Prozent der 1002 befragten Unternehmen an, dass sie überhaupt keine Schulungen zur IT-Sicherheit für ihre Beschäftigten durchführen.

Immerhin 8 von 10 der befragten Unternehmen bieten ihren Beschäftigten Schulungen im Bereich IT-Sicherheit an. Allerdings schult nur jedes dritte Unternehmen grundsätzlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu diesem Thema (33 Prozent). Die Hälfte der befragten Firmen beschränkt solche Schulungen auf bestimmte Positionen und Bereiche.

In wenig Firmen gibt es jedes Jahr Schulungen

Auch wenn Unternehmen Schulungen für einzelne oder alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten, führen sie diese sehr unterschiedlich häufig durch - 23 Prozent der schulenden Firmen beim Eintritt der Beschäftigten ins Unternehmen. 70 Prozent dieser Unternehmen führen solche Schulungen bei Bedarf durch. Nur jedes vierte der schulenden Unternehmen gab an, dass sie mindestens einmal pro Jahr eine Schulung organisieren.

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