Seriöse Webseiten erkennen: Diese 7 Kriterien zeichnen vertrauenswürdige Seiten aus!

02.11.2022
−Foto: unsplash.com

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Das Internet ist voller Webseiten, die für Vielfalt, Abwechslung und Möglichkeiten stehen. Doch was sich einerseits als praktisch erweist, kann andererseits zum Problem werden. Die Gefahr von Abzocke und Betrug spielt hier eine ernstzunehmende Rolle. Besonders auf Seiten, bei denen man finanzielle Transaktionen tätigt, sollte man genauer hinschauen.

Neben Online-Banking und jeder Menge Shopping Seiten sollte man hier auch an die stark wachsende iGaming-Branche denken – also virtuelle Casinos oder Wettanbieter. Als erster Eindruck können Testberichte aus dem Internet dienen. Auf diese Weise kann man prüfen, wie die Seiten im Test auf unabhängigen Plattformen abschneiden. Hier kann casinoanbieter.com helfen, die seriösen und guten Anbieter im Überblick zu behalten und eine für sich passende Auswahl zu treffen. Der Direktvergleich und ein schlichtes Ranking erleichtern zusätzlich die Nutzung. Trotzdem ist es immer auch ratsam, sich ein eigenes Bild der am Ende besuchten Webseite zu machen.

Wir werfen im Folgenden einen Blick auf die wichtigsten Kriterien, die vertrauenswürdige Webseiten auszeichnen. Es gibt einige Regeln, an die sich Seitenbetreiber auf jeden Fall halten müssen. Zudem kann man noch weitere Merkmale nennen, die für eine überdurchschnittliche Vertrauenswürdigkeit sprechen.

1. Das Impressum als Merkmal für Sicherheit

Fällt beim Besuch einer Seite ein unvollständiges oder fehlendes Impressum auf, sollten alle Alarmglocken anspringen. In Deutschland gibt es eine Impressumspflicht, der Verzicht darauf wirft ein schlechtes Licht auf den Betreiber. Es ist zumindest der Verdacht erlaubt, dass sich der Inhaber der Webseite verstecken möchte, obwohl § 5 des Telemediengesetzes die Offenlegung seiner Daten erwartet.

Dieses Gesetz trifft auf alle gewerblichen Seiten zu. Hierzu werden nicht nur Unternehmen gezählt, die Produkte auf ihrer Homepage verkaufen. Als gewerblicher Webseitenbetreiber wird jeder gezählt, der mindestens einen bezahlten Link oder eine entsprechende Anzeige platziert hat.

2. Unnötige Aufforderung zur Registrierung

Im Online-Shop ist es Standard, dass sich Kunden auf der Webseite registrieren. Es gibt aber auch eine Alternative. Ein guter Shop bietet an, dass der Kauf anonym und ohne die Hinterlegung der Daten stattfinden kann. Dieser Prozess nennt sich meist “als Gast bestellen”. Es erfolgt dann keine Speicherung der persönlichen Daten.

Misstrauisch sollten Internetnutzer auch dann werden, wenn permanent auf das Abo des Newsletters gedrängt wird oder wenn Geburtstag und Telefonnummer zwingend erforderlich sind. Während das Geburtsdatum bei entgeltpflichtigen Geschäften noch eine Rolle spielt, ist die Telefonnummer nie erforderlich. Bevor Daten eingegeben werden, muss ein Blick auf die Verarbeitungsrichtlinien erfolgen. Droht hier eine Abo-Falle? Werden die Daten an Drittanbieter weitergegeben? Dann heißt es: Finger weg!

3. Keine Kontaktmöglichkeiten zu den Betreibern der Webseite

Ein großes Problem der heutigen Zeit sind Fake-Webseiten, die einer echten Webseite nachempfunden werden. Sie locken Nutzer an und versuchen sie zum Kauf zu überreden. Dahinter stecken Betrüger. Ein Blick auf die Kontaktmöglichkeiten kann Aufschluss geben. Online-Shops sollten ihren Kunden immer die Option bereitstellen, in Kontakt zu treten. Selbst wenn eine Telefonnummer angegeben ist, sagt das noch nichts über die Seriosität aus.

Entscheidend ist, dass hier auch jemand erreicht werden kann. Es lohnt sich, die Postadresse im Impressum einmal bei Google-Maps zu überprüfen. Gibt es dort wirklich ein Haus, das als Standort für einen Shop dienen könnte? Ist die angegebene E-Mail Adresse funktionstüchtig? Sind der Betreiber oder sein Support-Team erreichbar, ist das ein gutes Zeichen.

4. Fehlende Sicherheit bei der Datenübertragung

Spätestens dann, wenn es um Themen wie Geld und Recht geht, ist Vorsicht geboten. Wer im Online-Shop etwas bezahlt, muss sensible Daten eingeben. Hier ist es wichtig, auf eine SSL-Verschlüsselung des Übertragungsformulars zu achten. Ein Blick auf die URL gibt Aufschluss. Bei jeder Übertragung sensibler Daten sollte hier anstelle von ‚http‘ das Kürzel ‚https‘ zu lesen sein.

Internet Browser wie Chrome und Firefox, aber auch Safari, kennzeichnen eine sichere Übermittlung durch ein Schlosssymbol in der Browserleiste. Dieses Zeichen steht dafür, dass die Daten sicher an den Empfänger übermittelt werden.

5. Rechtschreibfehler und chaotisches Layout

Ein seriöser Webshop setzt auf ein übersichtliches Layout. Erscheint die Webseite chaotisch und unstrukturiert, ist Misstrauen angebracht. Die Navigation sollte auf einer guten Homepage immer strukturell und gut erkennbar sein. Komplizierte Designs können darauf abzielen, den Besucher der Homepage mit Absicht zu verwirren. So kann dann ein versehentlicher Klick auf einen kostenpflichtigen Link konstruiert werden.

Auch Rechtschreibfehler zeugen von unseriösen Geschäftspraktiken. Wer heute einen seriösen Webshop führt, setzt darauf, die Gestaltung der Homepage zu optimieren. Textfehler, mangelnde Informationen und qualitativ schlechte Texte sind ein Warnsignal. Für Nutzer, die Opfer von Betrug durch gezielte Irreführung wurden, gibt die Verbraucherzentrale wertvolle Tipps, um das Geld zurückzuholen.

6. Sehr viel störende Werbung

Grundsätzlich ist Werbung auf Webseiten in Ordnung und gehört zur Finanzierung dazu. Wenn allerdings mehr Pop-Ups als sinnvolle Inhalte vorhanden sind, kann das zum Problem werden. Ein Pop-Up-Fenster birgt immer die Gefahr, dass sich dahinter Schadsoftware versteckt. Die wird dann in Form von Malware auf den PC geholt, was zu Schäden führen kann.

Seriöse Webseiten nutzen ebenfalls Werbung, um sich selbst zu refinanzieren. Diese Werbung wird allerdings diskret angeboten, sie befindet sich in Form von Bannern an der Seite. Alternativ werden Links zu anderen, seriösen Seiten platziert. Legt sich schon beim Besuch einer Homepage ein großes Pop-Up-Fenster über den Browser, ist Misstrauen geboten. Kein seriöser Betreiber möchte seine Kunden penetrant belästigen, da Werbung im Allgemeinen nicht beliebt ist.

7. Merkwürdige Zahlungsarten

Beim Shopping ist ein Blick auf die Zahlungsarten wichtig. Wenn ein Webshop ausschließlich die Zahlungsart “Vorkasse” anbietet, ist Misstrauen angebracht. Es gibt Zahlungsmethoden, die für beide Seiten Sicherheit bieten. So zum Beispiel die Zahlung per PayPal mit Käuferschutz oder die Bezahlung per Kreditkarte. Hier hat der Shopbetreiber die Sicherheit, dass die Zahlung auch wirklich ausgeführt wird. Für den Käufer ergibt sich außerdem die Möglichkeit, eine Zahlung im Ernstfall zu stornieren.

Der Einkauf per Vorkasse sollte zumindest misstrauisch machen, vor allem wenn keine weiteren Zahlungsmethoden verfügbar sind. Ein weiteres Indiz für möglichen Betrug ist, wenn die Preise extrem billig sind. Es gab beispielsweise kopierte Webseiten, auf denen die beliebte Playstation 5 angeboten wurde. Der Preis war außergewöhnlich günstig und die Zahlung war ausschließlich per Vorkasse möglich. Hierbei handelte es sich um Fake-Shops, die nach der Bezahlung keine Ware versandt haben.

Fazit: Checkliste beachten und sicher surfen

Trotz aller Risiken haben Verbraucher gute Chancen, unseriöse Webseiten selbst zu erkennen. Wer sich an die obige Checkliste hält, kann in der Regel die Spreu vom Weizen trennen.

Auch ein Blick auf Bewertungsplattformen, wie Trustpilot, ist hilfreich. Hier ist gezielt nach den schlechten Bewertungen zu schauen. Wird auffällig oft von Betrug oder nicht erhaltener Ware gesprochen, ist Skepsis angebracht. Im Gegensatz dazu müssen aber auffällig viele positive Bewertungen nicht immer echt sein. Es gilt also, wachsam zu bleiben und mehr als nur ein Kriterium heranzuziehen, um die Seriosität von Webseiten zu beurteilen.