Welches Parfüm passt wann?

Weniger Hautfette: Im Winter zu stärkeren Düften greifen

26.01.2023 | Stand 26.01.2023, 8:17 Uhr

Welches Parfüm passt wann? - Wie lange ein Duft auf der Haut hält, hängt auch von der Duftstoffkonzentration ab. Bei Parfüms ist diese besonders hoch. - Foto: Daniel Reinhardt/dpa/dpa-tmn

Düfte sollen nicht zu aufdringlich sein, aber auch nicht schnell verfliegen. So wählen Sie die Passenden für Fest- und Alltag.

Eau de Cologne, Eau de Toilette, Parfüm - alles Düfte. Doch sie unterschieden sich in ihrer Intensität und sollten am besten je nach Anlass ausgewählt werden, rät der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

Für den Alltag eignet sich demnach am besten das Eau de Toilette. Es ist mit einem Duftstoffanteil von bis zu zehn Prozent intensiver als Eau de Cologne, das einen Duftstoffgehalt von drei bis fünf Prozent hat - und hält damit auch länger.

Wer zu besonderen Anlässen eine intensivere Duftnote bevorzugt, greift am besten zum Parfüm. Mit einem Duftstoffgehalt von bis zu 30 Prozent hält es besonders lang, der Duft hat oft eine «gewisse Tiefe», so der IKW. Die Dosierung kann daher geringer ausfallen. Das Eau de Parfum liegt in der Mitte, der Duftstoffgehalt bei zehn bis 20 Prozent.

Düfte nicht verreiben

Generell gilt: Im Winter ruhig zur stärker duftenden Variante greifen als im Sommer. In der warmen Jahreszeit können Hautfette, die unser Körper dann vermehrt produziert, den Duft ohnehin intensivieren, heißt es auf dem Portal Haut.de.

Alle Düfte sollte man zudem aus einer Entfernung von etwa zehn Zentimern aufsprühen. Am besten an drei warme, gut durchblutete Körperstellen wie die Innenseite der Handgelenke, den Hals oder hinter die Ohren. Parfüm und Co. braucht man im Übrigen nicht zu verreiben. Sonst werden die Duftmoleküle beschädigt. Der Duft kann sich weniger gut entfalten.

© dpa-infocom, dpa:221202-99-754653/2