Nachhaltigkeit
Altbackene Brezeln: Drei Ideen zur kreativen Resteverwertung

15.09.2023 | Stand 22.11.2023, 14:55 Uhr

Brezeln liegen in einem Korb - Frische Brezeln sind ein Traum. Sind sie alt und trocken, kann man sie dennoch für spannende Rezepte weiterverarbeiten. - Foto: Peter Kneffel/dpa/dpa-tmn

Rund um die Zeit der Oktoberfeste haben Brezeln Hochkonjunktur. Wer sie nicht backfrisch vetilgt, muss sie aber nicht wegwerfen. Sie lassen sich noch verwerten, ob als Knödel, Flammkuchen oder Toast.

Ob als Snack zwischendurch, mit Butter gefüllt oder im Biergarten: Frische Brezeln sind herrlich fluffig, knusprig und unwiderstehlich zum Reinbeißen. Doch liegen sie eine Weile, werden sie trocken und zäh. Das ist kein Grund für die Tonne. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gibt drei kreative Tipps zur Resteverwertung.

Brezel-Knödel

Alte Brezeln lassen sich perfekt zu Brezelknödel verarbeiten. Für eine vegane Variante einfach Brezeln vom Vortag in Scheiben schneiden und mit Hafer- oder Sojadrink übergießen. Gewürzt werden sie mit Pfeffer und Muskatnuss. Gedünsteten Zwiebeln und Petersilie verfeinern den Geschmack.

Jetzt nur noch: Mehl unterkneten, Knödel formen und in siedendem Wasser garen. Die Ernährungsexperten vom BZfE empfehlen dazu ein herbstliches Pilzragout und frischen Schnittlauch.

Brezel-Flammkuchen

Altbackene Brezeln eignen sich auch optimal als Basis für Brezelflammkuchen. Schneiden Sie dazu das Laugengebäck auf, drücken es leicht flach und bestreichen Sie es großzügig mit Frischkäse. Mit Pfeffer würzen und nach Belieben belegen - von Hokkaido-Kürbis über kleine Apfelstückchen bis hin zu Feta und Walnüssen ist alles möglich. Dann nur noch überbacken.

Brezel-Toast

Wer es eher süß mag, kann die Brezel-Reste auch als Zutat für einen Brezel-„French Toast“ verwenden. Dabei werden Brezelstücke in einer Ei-Milch-Mischung eingeweicht, leicht in Butter goldbraun gebraten und anschließend in einer Mischung aus Zucker und Zimt gewälzt. Servieren kann man sie zusammen mit etwas Joghurt und frischen Früchten, so der Tipp des BZfE.

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