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Mit dem Nachlass Gutes tun – so geht’s!

01.07.2024
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Tipps zur Nachlassgestaltung.  −Foto: onebluelight/gettyimages.com/SOS-Kinderdörfer weltweit/akz-i

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage: Was bleibt von mir und meinem Lebenswerk, wenn ich einmal nicht mehr bin?

Wer über den Tod hinaus Gutes tun möchte, kann eine Nachlassspende in Betracht ziehen. Damit das Vermögen auch wirklich ankommt, ist es wichtig, die Dinge rechtzeitig zu regeln.

Diese sieben Tipps der SOS-Kinderdörfer helfen dabei, den Weg zur testamentarischen Nachlassgestaltung zu erleichtern:

  1. Frühzeitig planen: Wer früh mit der Nachlassplanung beginnt, kann mehr Klarheit und Sicherheit bei den eigenen Entscheidungen gewinnen. Eine sorgfältige Planung beseitigt Unsicherheiten.
  2. Angehörige einbeziehen: Wenn das engste Umfeld in die Überlegungen einbezogen wird, fördert das nicht nur Klarheit in Bezug auf die letzten Wünsche, sondern eröffnet auch einen Raum für den Dialog über Werte, die wichtig sind.
  3. Rechtsgültiges Testament: Eine präzise und klare Formulierung im Testament sorgt dafür, dass die eigenen Wünsche respektiert werden und Sicherheit für alle Beteiligten herrscht. Da sich die Lebensumstände ändern können, wird empfohlen, das Testament regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.
  4. Gesetzliche Erbfolge: Fehlt das Testament, greift die gesetzliche Erbfolge. Wer bestimmte Personen, die nicht automatisch erben, oder Organisationen berücksichtigen möchte, muss daher ein Testament verfassen.
  5. Steuerliche Überlegungen: Spenden an gemeinnützige Organisationen sind steuerlich begünstigt. Eine sorgfältige Nachlassplanung kann dazu beitragen, steuerliche Belastungen von erbenden Angehörigen zu minimieren und den größtmöglichen Nutzen aus dem Nachlass zu ziehen.
  6. Rechtliche Beratung: Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater können wertvolle Unterstützung bieten, um alle Aspekte zu berücksichtigen.
  7. Nachlassspende an SOS-Kinderdörfer weltweit: Eine testamentarische Spende an die SOS-Kinderdörfer weltweit hilft, Kindern in Not eine bessere Zukunft zu bieten. Auf Erbrecht spezialisierte Justiziare der Organisation können bei der Nachlassplanung unterstützen, sofern die SOS-Kinderdörfer im Testament berücksichtigt werden. Wenn die SOS-Kinderdörfer weltweit als Alleinerbe eingesetzt werden, kümmert sich die Organisation um alles, von der Bestattung bis zur Haushaltsauflösung.

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link.