Evakuierung

Das Wichtigste: Was alles in den Notfallrucksack gehört

24.06.2022 | Stand 04.07.2022, 17:01 Uhr

Frau packt einen Notfallrucksack - Im Ernstfall muss es schnell gehen. Wer sich vorab schon Gedanken macht, was in die Notfalltasche gehört, ist gewappnet. - Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Waldbrand, Flut oder andere Naturkatastrophen zwingen Menschen im Notfall dazu, von jetzt auf gleich ihr Zuhause zu verlassen. Wer vorsorgt, hat im Falle einer Evakuierung schon alles parat.

Wenn der Notfall eintritt, bleibt oft kaum Zeit zum Packen. Wer nicht ohne das Nötigste dastehen will, packt für den Fall einer Evakuierung besser einen Notfallrucksack. Denn Waldbrand, Bombenentschärfung oder Hochwasser kündigen sich selten an.

Was man für ein paar Tage außer Haus braucht, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf einer Liste zusammengestellt. Eine Grundregel: Pro Person nur so viel einpacken, wie in einen Rucksack passt. Was gehört also rein?

- persönliche Medikamente

- Mobiltelefon, Schlüssel, Bargeld, Krankenversicherungskarte

- für Kinder einen Brustbeutel oder eine wasserfeste SOS-Kapsel (unter anderem in Apotheken erhältlich) mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift

- Erste-Hilfe-Material (darunter Verbandsmaterial, Pflaster und Mull-Kompresse). Das BBK erklärt auch, was in die Hausapotheke gehört.

- batteriebetriebenes Radio, Taschenlampe und Reservebatterien

- Dokumentenmappe (unter anderem mit Familienurkunde, Kontoverträgen, Zeugnissen, Personalausweis oder Reisepass, Führerschein, Impfpass) Das BBK erklärt auf seiner Website, was davon Original, beglaubigt oder kopiert sein kann.

- Verpflegung für zwei Tage in staubdichter Verpackung, Wasserflasche, Essgeschirr und -besteck, Dosenöffner und Taschenmesser

- Kleidung für zwei Tage, lieber mehrere dünnere Lagen als nur eine dicke Jacke

- Decke oder Schlafsack

- Hygieneartikel, Windeln etc.

- Schutzmaske

- Kopfbedeckung und Arbeitshandschuhe

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