Im Winter

Motorradfahren: Normale Schneestiefel eignen sich nicht

24.01.2023 | Stand 24.01.2023, 17:25 Uhr

Ein Motorradfahrer im Nebel - Bei kaltem oder schmuddeligem Wetter eignen sich robuste, wasserdichte und atmungsaktive Motorradstiefel aus dem Tourenbereich am besten. - Foto: Frank May/dpa/dpa-tmn

Wenn es die Straßenverhältnisse erlauben, lassen sich auch im Winter einige Strecken mit dem Motorrad zurücklegen. Wenn man denn passendes Schuhwerk trägt.

Bei kaltem oder schmuddeligem Wetter eignen sich robuste, wasserdichte und atmungsaktive Motorradstiefel aus dem Tourenbereich am besten. Von Vorteil sind laut Institut für Zweiradsicherheit (ifz) dabei Modelle mit hohem Schaft und weicher Polsterung.

Egal wie flauschig warm sie gefüttert sind oder wie robust sie auch aussehen mögen: Normale Winter- oder Schneestiefel etwa aus dem Outdoorsport, Moonboots oder gefütterte Gummistiefel taugen nicht für die Motorradfahrt im Winter.

Laut ifz fehlen ihnen Sicherheitsmerkmale wie etwa Zehen- und Fersenschutz oder eine stabile Sohle. Außerdem ließen Modelle mit wasserdichter Beschichtung oder solche aus Gummi die notwendige Atmungsaktivität vermissen. Die ist aber wichtig, um Feuchtigkeit von den Füßen wegzuleiten. Feuchte Füße kühlen schneller aus.

Sich auf die - richtigen - Socken machen

Wichtig: Zur Anprobe die eigenen Funktionsstrümpfe nicht vergessen. Diese sollten Feuchtigkeit von den Füßen wegtransportieren, zumeist bestehen sie daher aus Kunstfasern oder Wollgemischen. Zu dick dürfen Socken aber auch nicht sein, denn das könnte die Bedienung der Maschine beeinträchtigen. Es gibt aber auch spezielle beheizbare Schuheinlagen oder sogar beheizbare Socken.

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