Video-Interview

Sicherheit und Polizei im Fokus: Bayerns Innenminister Herrmann in Ingolstadt

Der Arbeitskreis Polizei und innere Sicherheit mit Innenminister Herrmann

11.09.2022 | Stand 12.09.2022, 15:09 Uhr

Die Themen Innere Sicherheit und Polizei im Fokus: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (links) und Ingolstadts Landtagsabgeordneter Alfred Grob (beide CSU) am Samstag in der THI. Foto: Eberl

Die Themen Innere Sicherheit und Polizei standen am Samstag in Ingolstadt im Fokus. Der Arbeitskreis Polizei und innere Sicherheit der CSU war zu Gast in der Technischen Hochschule. Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann war dabei.

Im Video-Interview mit dem DONAUKURIER spricht er über aktuellen Unmut in der Bevölkerung, Extremisten und Entwicklungen, für die man im Moment keinen Spielraum hat:



Früher, zu Zeiten der Kaiser und Könige, war schnell mal eine Seite vollgeschrieben, bis sämtliche Titel genannt waren, die so ein hoher Herr auf sich vereinen konnte. Ähnliches könnte dem Ingolstädter Landtagsabgeordneten Alfred Grob (CSU) widerfahren. Er ist nämlich neben seinen vielen anderen politischen Tätigkeiten auch „Vorsitzender des Bezirksarbeitskreises Oberbayern im Arbeitskreis Polizei und Innere Sicherheit“ der CSU. Und als solcher hatte er am Samstag den gesamten Arbeitskreis Polizei und innere Sicherheit in Ingolstadt zu Gast. In diesem Arbeitskreis (AK) kommen Polizisten mit Faible für die CSU und CSU-Politiker mit Faible für die Innere Sicherheit zusammen, um Lösungen für Probleme aus diesem Bereich zu entwickeln. Als „eine Brücke vom operativen Polizeidienst in die Politik“, beschrieb ihn Alfred Grob.

Neuen Vorsitzenden gewählt

Nach drei Jahren Corona-Pause trafen sich nun Vertreterinnen und Vertreter des Arbeitskreises in einem Hörsaal der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI). Zum einen, um einen neuen Vorsitzenden zu wählen: Wie erwartet folgt Sandro Kirchner, Staatssekretär im bayerischen Innenministerium, auf Gerhard Eck, der wie schon vorher als Staatssekretär nun auch als AK-Vorsitzender den Stab an Kirchner übergibt. Alfred Grob wurde als einer der Stellvertreter gewählt.

Zum anderen trafen sich die mehreren Dutzend Arbeitskreis-Mitglieder, um sich nach der Pandemie endlich wieder auszutauschen und auch gleich schon auf die Landtagswahl im kommenden Jahr einzuschwören.

Großer Wunsch nach Sicherheit

So betonte schon Alfred Grob in seiner Begrüßung, wie gut es um die Innere Sicherheit in Bayern bestellt sei – vor allem dank des Engagements der CSU, die in einer bemerkenswerten Kraftanstrengung in sieben Jahren 3500 neue Polizeistellen geschaffen hat. Diese Innere Sicherheit, so Grob, sei im Übrigen auch ein Standortfaktor für die Wirtschaft. Spreche man beispielsweise mit Audi-Mitarbeitern, die zeitweise nach Mexiko ausgeliehen waren, so Grob weiter, und höre da, wie Innere Sicherheit in mexikanischen Ballungsräumen definiert sei, wisse man die Situation hier erst recht zu schätzen.

Der Hauptredner, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schließlich hob den großen Wunsch der Bürgerinnen und Bürger hervor, in Sicherheit zu leben. Dass das Leben in Bayern statistisch sicherer sei als beispielsweise in Hamburg oder Berlin sei auf die konsequente Sicherheitspolitik der Staatsregierung und die hohe Qualität der Polizei zurückzuführen. Diese Sicherheitspolitik dürfe man auch nie vernachlässigen, so Herrmann. Denn: „Weil die Menschen nun mal so sind, wie sie sind, kann immer jemand auf dumme Gedanken kommen – ob in Moskau oder in Ingolstadt.“ Sicherheit entstehe vor allem durch Stärke. Und für dieses Konzept stehe nun einmal vor allem die CSU. Gemessen am Applaus sahen das die Delegierten des Arbeitskreises genauso.

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