Keine Einhausung, keine Standstreifen

Verkehrsminister: Wende beim B16-Ausbau im Landkreis Pfaffenhofen

24.06.2022 | Stand 25.06.2022, 7:41 Uhr

Bayerns Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter (l.) im Gespräch mit Vertretern der Manchinger und Pfaffenhofener CSU sowie Vertretern der Bürgerinitiativen gegen den geplanten Ausbau der Bundesstraße 16. Foto: Pehl

Von Bernhard Pehl

Beim umstrittenen Ausbau der B16 im Bereich Manching zeichnet sich eine Wende ab. Das verkündete der Bayerische Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter bei einem Ortstermin in Oberstimm (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm).

Wie Christian Bernreiter (CSU) bei einem Ortstermin in Oberstimm sagte, soll nach seinen Informationen auf die von fast allen Seiten kritisierte Erweiterung auf einen Regelquerschnitt von 31 Metern (RQ31) verzichtet werden. Statt einer vierspurigen Straße plus zwei Seitenstreifen sei jetzt auch zwischen der Bundesstraße 13 und der A9 ein vierspuriger Ausbau der B16 nach RQ21 (ohne Standstreifen, aber mit Ein- und Ausfädelspuren) geplant. Auf eine Mittelleitplanke soll jedoch nicht verzichtet werden, so Bernreiter, dessen Informationen vom letztendlich zuständigen Bundesverkehrsministerium in Berlin stammen.

Kein Tunnel

Bei einem weiteren Punkt musste er die Vertreter der CSU und der Bürgerinitiativen gegen den Ausbau enttäuschen: „Einen Tunnel werden wir nicht durchsetzen“, erklärte er. Bernreiter, der sich in seinen 20 Jahren als Landrat von Deggendorf für einen sechsspurigen Ausbau der A3 in seinem früheren Landkreis stark gemacht hatte, stellte klar, dass er an Ort und Stelle keine vollmundigen Versprechen abgeben werde. Er nehme die Anliegen der Bürger ernst, werde sie prüfen lassen und mit den zuständigen Stellen in Kontakt treten.

DK

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