Tötungsdelikt

Nach Leichenfund in Coburg: Tatverdächtiger kannte Tote offenbar

24.05.2022 | Stand 24.05.2022, 17:56 Uhr

Foto: Fernando Gutierrez-Juarez

Nach dem Fund einer Frauenleiche am Montag in Coburg sitzt der festgenommene 29-jährige Tatverdächtige nun in Untersuchungshaft. Wie die Polizei mitteilte, kannten sich die Tote und der Tatverdächtige offenbar.



Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem am Montagabend festgenommenen Mann um einen 29-Jährigen Polen. Wie die Polizei mitteilte, kannten sich ersten Hinweisen zufolge die Tote und der Tatverdächtige.

Die 28 Jahre alte Frau aus Bad Rodach (Landkreis Coburg) war fast zwei Wochen lang vermisst worden. Die Polizei suchte unter anderem mit einem Hubschrauber, Tauchern und Spürhunden tagelang nach ihr. Am Montag wurde eine Leiche in einem Waldstück nahe eines Sees in Coburg gefunden. In der Nähe war das Auto der Frau etwa zum Zeitpunkt ihres Verschwindens gesehen worden. Später wurde der Pkw allerdings wieder im Heimatort der Vermissten gesehen – das Fahrzeug musste also noch einmal bewegt worden sein. Ob dies zum entscheidenden Indiz für die Festnahme des Mannes geworden ist, blieb zunächst unklar.

Leiche identifiziert – Todesursache bekannt

Die Leiche wurde mittlerweile durch Rechtsmediziner identifiziert. Es handelt sich zweifelsfrei um die zuvor als vermisst gemeldete 28-Jährige. Die Gerichtsmediziner stellten zudem fest, dass die Frau durch Gewalteinwirkung zu Tode kam.

dpa/kl

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