Manching

Vom IN-Campus nach Oberstimm

Mobile Halle soll an die Weiher verlegt werden – Bauhof Manching wird ab nächstes Jahr erweitert

16.05.2022 | Stand 16.05.2022, 17:44 Uhr

Auf dem Gelände des IN-Campus steht diese mobile Halle bis zum Abschluss der Sanierung Mitte des Jahres. Dann soll sie bei den Weihern an der Immelmannstraße aufgebaut werden. Foto: DK-Archiv

Manching – In enger Zusammenarbeit mit den Beschäftigten wird der Manchinger Bauhof erweitert, da die derzeitigen Flächen und die Ausstattung den aktuell geltenden Ansprüchen nicht mehr genügen. Die Beschäftigten wollen einen Anbau am vorderen Teil des Bauhofs, wofür das gemeindliche Bauamt in der jüngsten Bauausschusssitzung einen Entwurf vorgestellt hat.

Vereinfacht ausgedrückt muss man sich vorstellen, dass die bestehende zweigeschossige L-Form des Bauhofes zu einer asymmetrischen T-Form ergänzt wird. Der Neubau umfasst einen Mehrzweckraum, Umkleiden für die Damen, WCs für Damen und Herren sowie einen Lagerraum im Dachgeschoss. Mit dem Neubau ist die Anlage auf 27 Beschäftigte ausgelegt samt Schwarz-weiß-Trennung (also Trennung von persönlicher und beruflicher Kleidung), was bei derzeit 17 Mitarbeitern ein ausreichendes Potenzial für eine Erweiterung bietet.

Die wichtigsten Veränderungen im Bestandsgebäude sind die Neugestaltung und Vergrößerung des Pausenraumes und die neu geschaffene Herrenumkleide. Der vorhandene Nassbereich wird so umstrukturiert, dass eine große Dusche sowie ein WC-Bereich entstehen, welche den heutigen Anforderungen genügen. lm Bereich der alten Herrenumkleide wird ein neues Mitarbeiterbüro geschaffen.

Zu den zwölf bestehenden Stellplätzen kommen fünf neue. Die geschätzten Kosten liegen bei knapp 350000 Euro, der Großteil der Arbeiten wird erst ab 2023 erledigt werden können.

Die geplante Kita Donaufeld-Niederstimm wird über eine neue Straße über die Otto-Hahn-Straße von Süden her erschlossen, und zwar während der Betriebszeiten über eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Norden entlang der neuen Kita. Die Straße ist anfangs wegen einer möglichen späteren Wohnbebauung 5,50 Meter breit, später 3,50 Meter. Sie wird außerhalb der Kindergartenöffnungszeiten mit Pollern gesperrt und muss wegen der Anschlüsse an die Otto-Hahn- und die Lilienthalstraße auf einer bis zu 1,40 Meter hohen Auffüllung errichtet werden. Die Entwässerung erfolgt im Trennsystem über Rigolen. Die Kosten für Straßenbau, Gehweg, Beleuchtung, Kanäle und Wasserversorgung werden auf 770000 Euro geschätzt. Mit der Erschließung soll im Oktober begonnen werden.

Schließlich hat der Bauausschuss auch der Errichtung einer Halle in Leichtbauweise nördlich der Immelmannstraße in Oberstimm im Bereich der Kiesweiher zugestimmt. Die bereits bestehende Halle befindet sich derzeit am IN-Campus-Gelände, hat eine Fläche von rund 2600 Quadratmetern und ist gut zwölf Meter hoch. Wenn die Sanierung des ehemaligen Raffineriegeländes in Ingolstadt Mitte des Jahres abgeschlossen ist, soll die Halle nach Oberstimm transportiert werden und dort vorerst bis Ende 2024 stehen. Dann endet auch der Kiesabbau. Geplant ist jedoch eine längere Nutzungsdauer der Halle, unter anderem zur Verfüllung des ersten Weihers mit der Bezeichnung Weiher A. Die Halle soll der Lagerung von Maschinen und Material sowie auch von Fremdmaterial dienen. Dieses wird benötigt, um das Weiher-Rekultivierungskonzept aus dem Jahr 1986 umzusetzen. Das Material muss dafür vorher beprobt werden. Dauerhafte produktive Arbeiten sind in der Halle nicht vorgesehen.

peh

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