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"Werkzeugbau des Jahres 2004" steht bei Audi

erstellt am 29.09.2004 um 21:11 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 13:02 Uhr | x gelesen
Ingolstadt / Aachen (DK) Zwei neue Pokale nebst Urkunden können sich die Ingolstädter Automobilbauer in die Vitrine stellen: Am Mittwochabend wurde in Aachen dem Audi-Werkzeugbau im Rahmen des Wettbewerbs "Excellence in Production" die Auszeichnung "Werkzeugbau des Jahres 2004" verliehen. Dies teilte die Audi AG gestern in Ingolstadt mit.
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Dabei errang die VW-Tochter sowohl in der Sparte "Werkzeugbau mit mehr als 100 Mitarbeitern" als auch im Gesamtwettbewerb jeweils den ersten Platz, sagte Lutz Frick vom Werkzeugmaschinenlabor (WZL) an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochsschule (RWTH) in Aachen auf Anfrage unserer Zeitung. Insgesamt nahmen nach seinen Worten mehr als 220 namhafte Werkzeug- und Formenbauunternehmen an dem Wettbewerb teil. Ausgeschrieben wird der Preis vom WZL, dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

Audi-Produktionsvorstand Jochem Heizmann sagte zu der Auszeichnung: "Diesen anspruchsvollen Wettbewerb zu gewinnen, zeigt nicht nur, dass wir bei Aspekten wie Kosten, Qualität, Effizienz, Technologie oder Prozesssicherheit Benchmark sind, sondern es ist auch ein Paradebeispiel für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland."

Der Audi-Werkzeugbau stellt bis zu 48 Tonnen schwere Pressformen für Blechteile her. Die Sparte gilt nach Angaben des Unternehmens in der Automobilbranche "als Vorreiter für verschiedene Verfahren, unter anderem für Aluminium-Umformtechnologie".

Audi hat nach eigenen Angaben seit 1993 rund 95 Mio. € in den Werkzeugbau investiert, davon allein rund 60 Mio. € im Jahr 2000 am Standort Ingolstadt für einen "der modernsten Werkzeugbau-Betriebe der Welt". Derzeit sind in der Sparte insgesamt rund 1175 Mitarbeiter beschäftigt – 815 in Ingolstadt und 360 in Neckarsulm. Der Spartenumsatz lag im vergangenen Jahr bei rund 280 Mio. €. Der Audi-Werkzeugbau begleitet weltweit die Konzernaktivitäten in diesem Bereich und stellt sein Wissen für die Marken Audi, Seat, Lamborghini, VW, Skoda und Bentley zur Verfügung. ? (ro)

Donaukurier
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