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Kritik an teuren Staatssekretären

Berlin
erstellt am 14.03.2018 um 20:24 Uhr
aktualisiert am 14.03.2018 um 20:36 Uhr | x gelesen
Berlin (AFP) Der Bund der Steuerzahler hat Kritik an der hohen Zahl der parlamentarischen Staatssekretäre in der neuen Regierung geübt.
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Die Bürger müssten den größten Stab an Staatssekretären aller Zeiten finanzieren, sagte Steuerzahler-Präsident Reiner Holznagel in einem Zeitungsinterview. "Wir haben den größten und teuersten Bundestag, wir haben die längste Regierungsbildung hinter uns, wir haben einen Koalitionsvertrag mit Rekordausgabe." Mit 35 erreicht die Zahl der Parlamentsstaatssekretäre einen Allzeitrekord, wie die Zeitung berichtete. Ein parlamentarischer Staatssekretär pro Ministerium reiche laut Holznagel, um die jeweiligen Minister zu entlasten. Der Steuerzahler-Bund verweist darauf, dass Staatssekretäre neben dem Amtsgehalt von monatlich rund 12.000 Euro noch ihre halbe Abgeordnetendiät in Höhe von fast 5000 Euro sowie eine steuerfreie Kostenpauschale von über 3000 Euro erhalten.

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