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Trumps oberster Wirtschaftsberater Kudlow erleidet Herzanfall

erstellt am 12.06.2018 um 03:41 Uhr
aktualisiert am 18.06.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Drei Monate nach seiner Berufung in die US-Regierung hat der oberste Wirtschaftsberater im Weißen Haus, Larry Kudlow, einen Herzanfall erlitten. Es handle sich um eine "sehr milde" Attacke, die Ärzte erwarteten Kudlows vollständige Genesung, teilte eine Sprecherin von Präsident Donald Trump mit.
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Drei Monate nach seiner Berufung in die US-Regierung hat der oberste Wirtschaftsberater im Weißen Haus, Larry Kudlow, einen Herzanfall erlitten. Es handle sich um eine "sehr milde" Attacke, die Ärzte erwarteten Kudlows vollständige Genesung, teilte eine Sprecherin von Präsident Donald Trump mit. Der frühere TV-Kommentator Larry Kudlow gehört der US-Regierung seit drei Monaten an
Drei Monate nach seiner Berufung in die US-Regierung hat der oberste Wirtschaftsberater im Weißen Haus, Larry Kudlow, einen Herzanfall erlitten. Es handle sich um eine "sehr milde" Attacke, die Ärzte erwarteten Kudlows vollständige Genesung, teilte eine Sprecherin von Präsident Donald Trump mit.
© 2018 AFP

Drei Monate nach seiner Berufung in die US-Regierung hat der oberste Wirtschaftsberater im Weißen Haus, Larry Kudlow, einen Herzanfall erlitten. Das teilte US-Präsident Donald Trump am Dienstag kurz vor seinem historischen Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Der 70-Jährige wurde in das Walter-Reed-Militärkrankenhaus nahe Washington eingeliefert. Präsidentensprecherin Sarah Sanders teilte mit, die Herzattacke sei "sehr milde" gewesen. Kudlow sei in "gutem Zustand". Die Ärzte erwarteten, dass er "rasch und vollkommen" genesen werde.

Trump rühmte den Leiter des Wirtschaftsberatergremiums im Weißen Haus dafür, dass er "so hart für den Handel und die Wirtschaft" gearbeitet habe. Kudlow hatte den Präsidenten zuletzt beim G7-Gipfel in Kanada beraten, der durch Trumps nachträgliche Aufkündigung der Gipfel-Abschlusserklärung zum Fiasko geworden war.

Den Ausstieg des US-Präsidenten aus dem mit den übrigen sechs Staatenlenkern erzielten Konsens hatte Kudlow energisch verteidigt. In Übereinstimmung mit Trump wies er dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau die Schuld an dem Eklat zu. Trudeau "hat uns das Messer in den Rücken gestoßen", sagte Kudlow am Sonntag in einem TV-Interview, das viel Aufsehen erregte.

Der Wirtschaftsberater bezog sich damit darauf, dass Trudeau direkt nach Ende des Gipfels die von Trump verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium als beleidigend bezeichnet und seine Absicht bekräftigt hatte, ab Juli Vergeltungszölle auf US-Produkte zu erheben.

Trump hatte Kudlow im März zum Nachfolger von Gary Cohn ernannt, der aus Protest gegen die vom Präsidenten verhängten Strafzölle das Handtuch geworfen hatte. Kudlow hatte zuvor jahrelang als Fernsehmoderator und -experte gearbeitet.

In dieser Rolle hatte er Trumps Strafzölle allerdings ebenfalls kritisiert, da sie der metallverarbeitenden Industrie der USA wie auch den heimischen Verbrauchern schaden könnten.

Nach seinem Eintritt in die Regierung setzte Kudlow dann aber die Agenda des Präsidenten getreu um. So forderte er im Streit um die Strafzölle "Zugeständnisse" der Europäer, etwa bei deren Zöllen auf Auto-Importe. Der studierte Historiker und frühere Investmentbanker hatte Trump bereits während des Wahlkampfs beraten.

Washington (AFP)
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