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OIC-Gipfel in Istanbul berät über Gewalt im Gazastreifen

erstellt am 18.05.2018 um 03:03 Uhr
aktualisiert am 24.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Nach der Tötung von 60 Palästinensern durch israelische Sicherheitskräfte bei Protesten im Gazastreifen kommen am Freitag die Staaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) zu einem "Sondergipfel" in Istanbul zusammen.
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Nach der Tötung von 60 Palästinensern durch israelische Sicherheitskräfte bei Protesten im Gazastreifen kommen am Freitag die Staaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) zu einem "Sondergipfel" zusammen. Palästinensische Proteste im Gazastreifen
Nach der Tötung von 60 Palästinensern durch israelische Sicherheitskräfte bei Protesten im Gazastreifen kommen am Freitag die Staaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) zu einem "Sondergipfel" zusammen.
© 2018 AFP

Nach der Tötung von 60 Palästinensern durch israelische Sicherheitskräfte bei gewalttätigen Protesten im Gazastreifen kommen am Freitag die Staaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul zu einem "Sondergipfel" zusammen. Zu dem Treffen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eingeladen, dessen Land derzeit den OIC-Vorsitz führt. Er erhofft sich eine "sehr starke Botschaft" des Gipfels an Israel und die Weltgemeinschaft.

Parallel zu dem Gipfel, der um 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MESZ) beginnt, findet in Istanbul eine Solidaritätskundgebung für die Palästinenser unter dem Slogan "Stoppt die Unterdrückung" statt. Neben Sudans Staatschef Omar al-Baschir werden auch Jordaniens König Abdullah II. sowie die Emire Katars und Kuwaits zu dem Gipfel erwartet. Erdogan hatte erst im Dezember einen OIC-Gipfel in Istanbul einberufen, um gegen die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zur Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem zu protestieren.

Istanbul (AFP)
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