Montag, 23. Juli 2018
Lade Login-Box.

Von der Leyen verteidigt vor Nato-Gipfel deutsche Verteidigungsausgaben

erstellt am 11.07.2018 um 07:07 Uhr
aktualisiert am 17.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Vor Beginn des Nato-Gipfels in Brüssel hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Anstieg der deutschen Verteidigungsausgaben verteidigt.
Textgröße
Drucken
Vor Beginn des Nato-Gipfels in Brüssel hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Anstieg der deutschen Verteidigungsausgaben verteidigt. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen
Vor Beginn des Nato-Gipfels in Brüssel hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Anstieg der deutschen Verteidigungsausgaben verteidigt.
© 2018 AFP

Vor Beginn des Nato-Gipfels in Brüssel hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Anstieg der deutschen Verteidigungsausgaben verteidigt. Die Nato habe 2014 gemeinsam beschlossen, die Verteidigungsausgaben bis zum Jahr 2024 schrittweise "in Richtung" von zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen, sagte von der Leyen am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin. Deutschland habe sich schon "kräftig in die Richtung des Ziels bewegt".

Von der Leyen reagierte damit auf Kritik von US-Präsident Donald Trump, der die Nato-Partner auf dem Flug nach Brüssel erneut angegriffen und Entschädigungszahlungen für die USA gefordert hatte. Trumps Ärger richtet sich nicht zuletzt gegen Deutschland, dessen Verteidigungsbudget nach einer Nato-Schätzung bei 1,24 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegt. Die USA investieren dagegen 3,5 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in die Verteidigung.

Von der Leyen verwies darauf, dass der Wehretat im Haushaltsentwurf der Bundesregierung für das kommende Jahr um elf Prozent steige. "Und im Jahr 2024 werden wir in etwa um 80 Prozent unseren Haushalt gesteigert haben", fügte die Ministerin hinzu. Dies sei "die richtige Richtung" und "ein starkes Signal" Deutschlands.

In der Nato müsse zudem darüber gesprochen werden, "was Deutschland heute schon leistet", sagte von der Leyen. "Wir sind der zweitgrößte Truppensteller in allen Nato-Missionen." Nur Geld in den Verteidigungshaushalt zu stecken, bedeute noch lange nicht, dass die Nato auch davon profitiere. Die Bundeswehr brauche die zusätzlichen Investitionen, sie brauche "ihr Licht aber auch nicht unter den Scheffel zu stellen".

Berlin (AFP)
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!