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Trump bekräftigt Deutschland-Kritik am zweiten Tag des Nato-Gipfels

erstellt am 12.07.2018 um 06:51 Uhr
aktualisiert am 18.07.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an Deutschland am zweiten Tag des Nato-Gipfels bekräftigt. Er warf Deutschland vor, Schutz vor Russland zu verlangen und gleichzeitig "Milliarden" für Gaslieferungen an Moskau zu zahlen. Dies sei "nicht akzeptabel".
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US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an Deutschland am zweiten Tag des Nato-Gipfels bekräftigt. Er warf Deutschland vor, Schutz vor Russland zu verlangen und gleichzeitig "Milliarden" für Gaslieferungen an Moskau zu zahlen. Dies sei "nicht akzeptabel". Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Nato-Gipfel
US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an Deutschland am zweiten Tag des Nato-Gipfels bekräftigt. Er warf Deutschland vor, Schutz vor Russland zu verlangen und gleichzeitig "Milliarden" für Gaslieferungen an Moskau zu zahlen. Dies sei "nicht akzeptabel".
© 2018 AFP

US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an Deutschland am zweiten Tag des Nato-Gipfels bekräftigt. Er kritisierte am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter erneut die niedrigen Verteidigungsausgaben europäischer Staaten. Deutschland warf er vor, Schutz vor Russland zu verlangen und gleichzeitig "Milliarden" für Gaslieferungen an Moskau zu zahlen. Dies sei "nicht akzeptabel".

Trump verlangte erneut, dass alle Nato-Mitglieder die Verpflichtung erfüllen, zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung ausgeben. "Das muss letztlich auf vier Prozent steigen", bekräftigte der US-Präsident eine am ersten Gipfeltag vorgebrachte Forderung. Die USA zahlten dutzende Milliarden, um Europa zu schützen, und machten gleichzeitig Verluste im Handel mit den Europäern.

Am Mittwoch hatte Trump Deutschland bereits massiv attackiert. Der Bündnis-Partner sei wegen der Abhängigkeit bei Gaslieferungen ein "Gefangener Russlands", sagte Trump. Er kritisierte ausdrücklich auch die Pläne für die Gaspipeline Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland. Auch am Donnerstag bezog er sich auf die "neue Pipeline aus Russland".

Der Gipfel der 29 Nato-Staats- und Regierungschefs endet am Donnerstag. Auf dem Programm stehen noch Treffen zu den Partnerstaaten Ukraine und Georgien und zum Einsatz in Afghanistan.

Brüssel (AFP)
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