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Trump: Treffen mit Putin könnte leichter werden als der Nato-Gipfel

erstellt am 10.07.2018 um 12:34 Uhr
aktualisiert am 16.07.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Vor dem Nato-Gipfel hat US-Präsident Trump einmal mehr für Irritationen gesorgt. Vor seinem Abflug nach Brüssel sagte er, bei seinen verschiedenen Treffen während seiner Europareise könnte jenes mit dem russischen Präsidenten "das leichteste sein".
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Vor dem Nato-Gipfel hat US-Präsident Trump einmal mehr für Irritationen gesorgt. Vor seinem Abflug nach Brüssel sagte er, bei seinen verschiedenen Treffen während seiner Europareise könnte jenes mit dem russischen Präsidenten "das leichteste sein". Trump vor der Abreise nach Europa
Vor dem Nato-Gipfel hat US-Präsident Trump einmal mehr für Irritationen gesorgt. Vor seinem Abflug nach Brüssel sagte er, bei seinen verschiedenen Treffen während seiner Europareise könnte jenes mit dem russischen Präsidenten "das leichteste sein".
© 2018 AFP

Einen Tag vor dem Nato-Gipfel in Brüssel hat US-Präsident Donald Trump einmal mehr für Irritationen gesorgt. Vor seinem Abflug nach Brüssel sagte der US-Präsident am Dienstag in Washington, bei seinen verschiedenen Treffen während seiner Europareise könnte jenes mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin "das leichteste sein".

Trump nimmt am Mittwoch und Donnerstag am Nato-Gipfel in Brüssel teil, am Freitag besucht er Großbritannien und am Montag steht das erste Gipfeltreffen mit Putin in der finnischen Hauptstadt Helsinki auf dem Programm. "Es gibt die Nato, Großbritannien (...) und es gibt Putin", sagte Trump in Washington. "Ehrlich gesagt, Putin könnte das leichteste sein - wer hätte das gedacht?"

Der US-Präsident kritisiert die Nato-Verbündeten und insbesondere Deutschland seit seinem Amtsantritt unablässig für deren seiner Ansicht nach viel zu niedrigen Rüstungsausgaben. Die westliche Militärallianz hatte er einmal als "obsolet" bezeichnet und sich zeitweise nicht zur Beistandsverpflichtung bekannt; der Nato-Gipfel im Mai vergangenen Jahres war von heftigem Streit geprägt.

Bei seinem Besuch in Großbritannien erwarten Trump große Protestmärsche in der Hauptstadt. Die offiziellen Treffen mit Premierministerin Theresa May und Königin Elizabeth II. finden außerhalb Londons statt.

Das Zusammenkommen von Trump und Putin ist das erste offizielle Gipfeltreffen der beiden seit Trumps Amtsantritt vor anderthalb Jahren. Der US-Präsident hatte sein Amt mit der Ankündigung angetreten, er wolle die Beziehungen der USA zu Russland verbessern.

Die Beziehungen der westlichen Verbündeten zu Russland sind wegen des Ukraine-Konfliktes, des Syrien-Krieges und der Affäre um den Giftanschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien extrem gespannt. Ermittler in den USA verdächtigen Moskau zudem der Einmischung zugunsten Trumps in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016.

Washington (AFP)
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