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Merkel: Deutschland muss sich Herausforderungen der Digitalisierung stellen

erstellt am 15.05.2018 um 15:11 Uhr
aktualisiert am 22.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Beim DGB-Bundeskongress hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür geworben, sich den Herausforderungen des digitalen Wandels zu stellen. Die großen Veränderungen in der Arbeitswelt in Folge der Digitalisierung stünden noch bevor.
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Beim DGB-Bundeskongress hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür geworben, sich den Herausforderungen des digitalen Wandels zu stellen. Die großen Veränderungen in der Arbeitswelt in Folge der Digitalisierung stünden noch bevor. Merkel beim DGB-Bundeskongress
Beim DGB-Bundeskongress hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür geworben, sich den Herausforderungen des digitalen Wandels zu stellen. Die großen Veränderungen in der Arbeitswelt in Folge der Digitalisierung stünden noch bevor.
© 2018 AFP

Beim DGB-Bundeskongress hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür geworben, sich den Herausforderungen des digitalen Wandels zu stellen. Die großen Veränderungen in der Arbeitswelt in Folge der Digitalisierung stünden noch bevor, sagte Merkel am Dienstag bei dem Treffen des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Berlin. Jetzt bestehe die Aufgaben darin, "unsere große Stärke, die industrielle Wertschöpfung, auch in diese Zeit der Digitalisierung herüberzubringen."

So gebe es bei der Entwicklung der künstlichen Intelligenz derzeit eine rasante Beschleunigung, sagte Merkel. "Und bei dieser Beschleunigung müssen wir mitmachen." Es gelte deswegen, "keine Angst vor Daten" zu haben: "Wer Angst vor Daten hat, wird bei der künstlichen Intelligenz nicht mitmachen können, weil künstliche Intelligenz ohne Daten ist so wie Kühe ohne Futter - Sie kriegen keinen Zuchterfolg."

In ihrer Rede vor den DGB-Delegierten warb Merkel auch dafür, alte Rollenbilder bei der Berufswahl von Männern und Frauen zu überwinden. "Wir brauchen Diversität", sagte die Kanzlerin. "Wir brauchen nicht nur Förderung von Frauen, sondern wir brauchen die gleiche Arbeitsteilung und einen ähnlichen Berufsaufbau zwischen Männern und Frauen. Mehr Software-Ingenieurinnen und mehr Erzieher, das ist glaube ich gut für unser Land insgesamt."

Berlin (AFP)
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