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Mumford & Sons holen Grammy für bestes Album des Jahres

erstellt am 11.02.2013 um 13:00 Uhr
aktualisiert am 20.04.2017 um 10:42 Uhr | x gelesen
Die britische Folk-Rock-Band Mumford & Sons hat den Grammy für das beste Album des Jahres gewonnen. Sie setzte sich dabei gegen The Black Keys, Frank Ocean und Jack White durch.
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Die britische Folk-Rock-Band Mumford & Sons hat den Grammy für das beste Album des Jahres gewonnen. Sie setzte sich dabei gegen The Black Keys, Frank Ocean und Jack White durch. Folk-Rocker holen Grammy für bestes Album
Die britische Folk-Rock-Band Mumford & Sons hat den Grammy für das beste Album des Jahres gewonnen. Sie setzte sich dabei gegen The Black Keys, Frank Ocean und Jack White durch.
© 2013 AFP

Die britische Folk-Rock-Band Mumford & Sons hat den Grammy für das beste Album des Jahres gewonnen. Die Gruppe um Sänger Marcus Mumford wurde bei den begehrten US-Musikpreisen in Los Angeles für ihre Platte "Babel" ausgezeichnet. Mumford & Sons setzte sich dabei gegen The Black Keys ("El Camino"), Frank Ocean ("Channel Orange") und Jack White ("Blunderbuss") durch.

Ebenfalls Hoffnungen auf den Grammy für das beste Album hatte sich die New Yorker Band Fun. ("Some Nights") gemacht. Die Indie-Popper um Sänger Nate Ruess holten mit ihren Hit "We Are Young" aber die Auszeichnung für den besten Song. Außerdem wurden sie als Newcomer des Jahres geehrt.

Den Grammy für die beste Single gewann der belgisch-australische Musiker Gotye, der gemeinsam mit der neuseeländischen Sängerin Kimbra mit dem Ohrwurm "Somebody That I Used to Know" die Hitparaden gestürmt hatte. Insgesamt wurden die Grammys in diesem Jahr in 81 Kategorien verliehen.

Die deutschen Hoffnungen wurden indes Jahr enttäuscht. Der für die Musik zum Batman-Film "The Dark Knight Rises" nominierte Komponist Hans Zimmer, der bereits vier der begehrten US-Musikpreise im Regal stehen hat, ging leer aus. Den Grammy für den besten Kino-Soundtrack des Jahres holten stattdessen Trent Reznor und Atticus Ross für "Verblendung".

In der Kategorie bestes klassisches Gesangssolo konnte Chanson-Sängerin Ute Lemper ihre Nominierung für das Album "Paris Days - Berlin Nights" nicht in einen Grammy ummünzen. Auch dem Organisten Hansjörg Albrecht, der es mit "Die Planeten" des englischen Komponisten Gustav Holst in die Endauswahl für das beste klassische Instrumentalsolo geschafft hatte, blieb der Preis verwehrt.

Immerhin einen Lichtblick gab es aus deutscher Sicht bei der 55. Verleihung der Grammys. Das Schallplattenlabel Deutsche Grammophon holte den Preis für die beste Opernaufnahme des Jahres. Ausgezeichnet wurde eine Produktion von Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen".

Los Angeles (AFP)
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