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Prozess von Taylor Swift gegen mutmaßlichem "Po-Grapscher" begonnen

erstellt am 07.08.2017 um 23:47 Uhr
aktualisiert am 18.08.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Der Prozess von US-Sängerin Taylor Swift gegen einen mutmaßlichen "Po-Grapscher" hat mit der Auswahl der Geschworenen begonnen. Die 27-jährige Swift wirft einem Radio-DJ vor, ihr 2013 bei einer Backstage-Visite vor einem Konzert an den Po gefasst zu haben.
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Der Prozess von US-Sängerin Taylor Swift gegen einen mutmaßlichen "Po-Grapscher" hat mit der Auswahl der Geschworenen begonnen. Die 27-jährige Swift wirft einem Radio-DJ vor, ihr 2013 bei einer Backstage-Visite vor einem Konzert an den Po gefasst zu haben. US-Sängerin Taylor Swift im Oktober  2016 in Austin, Texas
Der Prozess von US-Sängerin Taylor Swift gegen einen mutmaßlichen "Po-Grapscher" hat mit der Auswahl der Geschworenen begonnen. Die 27-jährige Swift wirft einem Radio-DJ vor, ihr 2013 bei einer Backstage-Visite vor einem Konzert an den Po gefasst zu haben.
© 2017 AFP

Der Prozess von US-Sängerin Taylor Swift gegen einen mutmaßlichen "Po-Grapscher" hat am Montag mit der Auswahl der Geschworenen begonnen. Der 27-jährige Superstar nahm an der Eröffnungssitzung des Verfahrens in Denver im US-Bundesstaat teil, wie ein Angestellter des Gerichts der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Örtlichen Medien zufolge saß Swift im Zuschauersaal neben ihren Anwälten.

Das Gericht hatte allen Beteiligten die Auflage gemacht, am Prozess teilzunehmen. Für das Verfahren sind neun Tage angesetzt.

Swift wirft dem Radio-DJ David Mueller vor, ihr im Juni 2013 bei einer kurzen Backstage-Visite vor einem Konzert an den Po gefasst zu haben, als sie für ein Foto posierten. Mueller weist den Vorwurf zurück. Er verlor seinen Job zwei Tage nach dem mutmaßlichen Vorfall.

Im September 2015 verklagte Mueller Swift - er beschuldigte sie, seine Chefs statt der Polizei angerufen zu haben. Daher sei er gefeuert worden. Wegen Verdienstausfällen fordert der DJ drei Millionen Dollar (rund 2,5 Millionen Dollar) von Swift.

Nach Muellers Aussage riefen die Manager des Popstars am Tag nach der mutmaßlichen Grapsch-Attacke den Radiosender Kygo an, um den Rauswurf des DJs zu fordern. Mueller behauptet, nicht er, sondern einer seiner Freunde habe die damals 23-jährige Sängerin unsittlich berührt.

Swift reichte im Oktober 2015 Klage gegen Mueller ein und beschuldigte ihn der sexuellen Nötigung. Sie fordert einen symbolischen Dollar von dem DJ und argumentiert unter anderem, dass ein Urteil zu ihren Gunsten andere Frauen ermutigen würde, die Opfer ähnlicher Angriffe waren.

Die Erklärungen beider Seiten zu Beginn des Verfahrens sollten am Dienstag beginnen.

Denver (AFP)
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