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Ein Jahr Haft für US-Rapper DMX wegen Steuerbetrugs

erstellt am 29.03.2018 um 09:01 Uhr
aktualisiert am 18.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ein US-Bundesrichter hat den für sein Lied "Party Up (Up in Here)" bekannten Rapper DMX zu einem Jahr Gefängnis wegen Steuerbetrugs verurteilt. Das Urteil zeige, dass ein hoher Bekanntheitsgrad kein Freibrief sei, sagte Staatsanwalt Geoffrey Berman am Mittwoch in New York. DMX, der mit bürgerlichem Namen Earl Simmons heißt, habe von den Steuerzahlern "gestohlen", erklärte Berman. 
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Ein US-Bundesrichter hat den Rapper DMX zu einem Jahr Gefängnis wegen Steuerbetrugs verurteilt. Das Urteil zeige, dass ein hoher Bekanntheitsgrad kein Freibrief sei, sagte Staatsanwalt Geoffrey Berman am Mittwoch in New York. Rapper Earl Simmons alias DMX
Ein US-Bundesrichter hat den Rapper DMX zu einem Jahr Gefängnis wegen Steuerbetrugs verurteilt. Das Urteil zeige, dass ein hoher Bekanntheitsgrad kein Freibrief sei, sagte Staatsanwalt Geoffrey Berman am Mittwoch in New York.
© 2018 AFP

Ein US-Bundesrichter hat den Rapper DMX zu einem Jahr Gefängnis wegen Steuerbetrugs verurteilt. Das Urteil zeige, dass ein hoher Bekanntheitsgrad kein Freibrief sei, sagte Staatsanwalt Geoffrey Berman am Mittwoch in New York. DMX, der mit bürgerlichem Namen Earl Simmons heißt, habe von den Steuerzahlern "gestohlen", erklärte Berman.

Simmons hatte sich im November schuldig bekannt, Steuern in Höhe von 1,7 Millionen Dollar (1,38 Millionen Euro) hinterzogen zu haben. Laut Staatsanwalt vermied der Musiker das Zahlen von Abgaben, indem er zwischen 2002 und 2005 praktisch nur von Bargeld lebte, kein Bankkonto unterhielt und keine Steuererklärungen bei der Bundessteuerbehörde IRS einreichte. Auch zwischen 2010 und 2015 habe der 47-Jährige keine Steuern gezahlt.

Dem Rapper gelang 1998 bereits mit seinem Debüt-Album "It's Dark and Hell is Hot" der Durchbruch in der US-Musikszene. Auch seine nächsten Alben landeten in den US-Charts auf dem ersten Platz. Am bekanntesten ist DMX für sein Lied "Party Up (Up in Here)" aus dem Jahr 2000. Mit dem Gesetz kam er bereits öfter in Konflikt. Unter anderem musste er sich wegen Tierquälerei, Rauschgiftbesitz und unterlassenen Unterhaltszahlungen verantworten.

New York (AFP)
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