Freitag, 25. Mai 2018
Lade Login-Box.

Frankreich will mit Song über Flüchtlingskind den ESC gewinnen

erstellt am 07.05.2018 um 15:51 Uhr
aktualisiert am 19.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Frankreich rechnet sich mit einem Lied über ein auf einem Flüchtlingsboot geborenem Kind gute Chancen beim Eurovision Song Contest (ESC) aus. Emilie Satt und Jean-Karl Lucas werden den Song "Mercy" in Lissabon beim ersten Halbfinale des ESC singen.
Textgröße
Drucken
Frankreich rechnet sich mit einem Lied über ein auf einem Flüchtlingsboot geborenem Kind gute Chancen beim Eurovision Song Contest (ESC) aus. Popduo will ESC gewinnen
Frankreich rechnet sich mit einem Lied über ein auf einem Flüchtlingsboot geborenem Kind gute Chancen beim Eurovision Song Contest (ESC) aus.
© 2018 AFP

Frankreich rechnet sich mit einem Lied über ein auf einem Flüchtlingsboot geborenes Mädchen gute Chancen beim Eurovision Song Contest (ESC) aus. "Wir waren so berührt von dieser Geschichte, wir wollten unsere Gefühle in Musik übersetzen", sagte das Popduo "Madame Monsieur" der Nachrichtenagentur AFP.

Emilie Satt und Jean-Karl Lucas werden den Song "Mercy" am Samstag in Lissabon beim ersten Halbfinale des ESC singen; "Mercy" heißt auch das Flüchtlingsmädchen, welches das Lied inspiriert hat. Es wurde im Frühjahr 2017 auf dem Hilfsschiff "Aquarius" der Organisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen geboren.

Mercys Mutter wurde von der "Aquarius" gerettet, nachdem ein Flüchtlingsschiff gekentert war. Die schwangere Nigerianerin war auf dem Weg vom Transitland Libyen nach Europa. Inzwischen ist sie mit ihrer Tochter in einem Flüchtlingslager auf der italienischen Insel Sizilien.

"In dem Song geht es um menschliche Eigenschaften wie Solidarität und Toleranz", sagte das Popduo. Es ergebe Sinn, diesen Song beim ESC zu spielen - schließlich solle der Musikwettbewerb Werte wie Frieden und Fairness fördern.

Paris (AFP)
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!