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Lebenswerk-Echo für "stillen Weltstar" Klaus Voormann

erstellt am 11.04.2018 um 10:54 Uhr
aktualisiert am 22.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Der verschiedentlich auch als "fünfter Beatle" bezeichnete Musiker, Grafiker und Produzent Klaus Voormann bekommt einen Echo für sein Lebenswerk. "Klaus Voormann ist ein eher stiller Weltstar", hieß es zur Begründung.
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Der verschiedentlich auch als "fünfter Beatle" bezeichnete Musiker, Grafiker und Produzent Klaus Voormann bekommt einen Echo für sein Lebenswerk. "Klaus Voormann ist ein eher stiller Weltstar", hieß es zur Begründung. Klaus Voormann
Der verschiedentlich auch als "fünfter Beatle" bezeichnete Musiker, Grafiker und Produzent Klaus Voormann bekommt einen Echo für sein Lebenswerk. "Klaus Voormann ist ein eher stiller Weltstar", hieß es zur Begründung.
© 2018 AFP

Der verschiedentlich auch als "fünfter Beatle" bezeichnete Musiker, Grafiker und Produzent Klaus Voormann bekommt einen Echo für sein Lebenswerk. "Klaus Voormann ist ein eher stiller Weltstar", erklärte der Vorstandschef des Bundesverbands Musikindustrie, Florian Drücke, am Mittwoch zu der Auszeichnung. Die Beiträge des kurz vor dem 80. Geburtstag stehenden Voormann zur Musikgeschichte seien aber umso beeindruckender.

Voormann begann seine internationale Musikkarriere in den 60er Jahren als Bassist bei Manfred Mann, dem Welterfolge wie "Ha! Ha! Said the clown" oder "Fox on the Run" gelangen. Als Grafiker gestaltete er das legendär gewordene Cover des Beatles-Albums "Revolver", wofür Voormann als erster Deutscher 1967 mit dem US-Musikpreis Grammy ausgezeichnet wurde. Voormann verband eine Freundschaft zu den Beatles-Musikern, auf John Lennons Soloalbum "Imagine" etwa spielte er den Bass.

In Deutschland arbeitete er ab den 80er Jahren mit Marius Müller-Westernhagen und Heinz Rudolf Kunze. Sein größter Erfolg als Produzent gelang ihm mit der deutschen Band Trio, deren Lied "Da Da Da" ein Welterfolg wurde. Trio setzte Voormann in einem Rückblick einmal auf eine Ebene mit den Rolling Stones, Beatles und den Kinks, dies sei "leider Gottes" in Deutschland aber nie verstanden worden. Der Echo, Deutschlands wichtigster Musikpreis, wird am Donnerstagabend verliehen.

Berlin (AFP)
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