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Forderung nach Umbenennung von nach Mark Zuckerberg benanntem US-Krankenhaus

erstellt am 16.05.2018 um 13:18 Uhr
aktualisiert am 23.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Mitarbeiter eines nach Facebook-Gründer Mark Zuckerberg benannten Krankenhauses in San Francisco haben wegen des Datenschutz-Skandals des Online-Netzwerks gefordert, den Namen ihrer Arbeitsstätte zu ändern. Das bestätigte ein Krankenhaussprecher.
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Mitarbeiter eines nach Facebook-Gründer Mark Zuckerberg benannten Krankenhauses in San Francisco haben wegen des Datenschutz-Skandals des Online-Netzwerks gefordert, den Namen ihrer Arbeitsstätte zu ändern. Facebook wegen Datenskandal in der Kritik
Mitarbeiter eines nach Facebook-Gründer Mark Zuckerberg benannten Krankenhauses in San Francisco haben wegen des Datenschutz-Skandals des Online-Netzwerks gefordert, den Namen ihrer Arbeitsstätte zu ändern.
© 2018 AFP

Mitarbeiter eines nach Facebook-Gründer Mark Zuckerberg benannten Krankenhauses in San Francisco haben wegen des Datenschutz-Skandals des Online-Netzwerks gefordert, den Namen ihrer Arbeitsstätte zu ändern. Ein Krankenhaussprecher bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag (Ortszeit), dass eine "sehr kleine Gruppe" von Mitarbeitern des Zuckerberg San Francisco General Hospital and Trauma Center am Wochenende für die Namensänderung demonstriert habe.

Das Branchen-Portal "Business Insider" veröffentlichte ein Foto von Demonstranten, die den Namen Zuckerberg auf einem Krankenhausschild offenbar mit blauem Klebeband überklebt hatten. US-Medien zitierten Protestteilnehmer mit Bedenken, der Name Zuckerberg könne bei den Patienten Zweifel aufkommen lassen, ob das Krankenhaus ihre Privatsphäre schütze.

Die Klinik ist nach Zuckerberg benannt worden, weil Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan der Einrichtung vor drei Jahren 75 Millionen Dollar (63 Millionen Euro) gespendet hatten. Die Facebook-Zentrale im Silicon Valley liegt nicht weit von San Francisco entfernt.

Beim Facebook-Skandal geht es um das Abschöpfen der Daten von rund 87 Millionen Facebook-Nutzern durch die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica, die dann unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump genutzt worden sein sollen. Zudem könnten auch für eine Pro-Brexit-Kampagne Kundendaten von britischen Bürgern in großem Umfang missbraucht worden sein. Cambridge Analytica ist mittlerweile insolvent. Facebook sagte Konsequenzen aus dem Skandal zu.

San Francisco (AFP)
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