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UNO: Hungerkrise in Sahel-Zone verschärft sich

erstellt am 13.06.2018 um 06:12 Uhr
aktualisiert am 19.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Die Hungerkrise in der afrikanischen Sahel-Zone droht sich nach Angaben der Vereinten Nationen weiter zu verschärfen. Fast sechs Millionen Menschen in den Ländern Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien, Niger und Senegal haben nicht genug zu essen.
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Mariam Traore, a 12-month old child, is checked for signs of malnutrition in Timbuktu, Mali on October 5, 2017 Mariam Traore, a 12-month old child, is checked for signs of malnutrition in Timbuktu, Mali on October 5, 2017
Mariam Traore, a 12-month old child, is checked for signs of malnutrition in Timbuktu, Mali on October 5, 2017
© 2018 AFP

Die Hungerkrise in der afrikanischen Sahel-Zone droht sich nach Angaben der Vereinten Nationen weiter zu verschärfen. Fast sechs Millionen Menschen in den Ländern Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien, Niger und Senegal haben nicht genug zu essen, wie der Leiter des UN-Nothilfebüros (Ocha), Mark Lowcock, am Dienstag mitteilte. 1,6 Millionen Kinder leiden demnach unter schwerer Mangelernährung. Die Lage sei so ernst wie zuletzt 2012.

"Die Lebensmittelvorräte für Millionen Menschen sind bereits leer. Familien sparen am Essen, nehmen ihre Kinder aus der Schule und verzichten auf eine grundlegende Gesundheitsversorgung, um Geld für Essen zu haben", erklärte Lowcock.

In den sechs Ländern habe die akute Unterernährung im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent zugenommen, jedes sechste Kind benötige eine Behandlung. Mit dem Beginn der Dürreperiode könne die Zahl der hilfsbedürftigen Menschen auf 6,5 Millionen ansteigen. Lowcock appellierte an die Geberländer, ihre Unterstützung für den Ausbau der Hilfsaktionen in der Region zu erhöhen, "um das Schlimmste zu vermeiden".

New York (AFP)
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